Formel 1

Max Verstappen lässt in Exklusiv-Interview Bombe platzen: Abschied aus der Formel 1 rückt näher

Max Verstappen lässt in Exklusiv-Interview Bombe platzen: Abschied aus der Formel 1 rückt näher
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Allmählich zeigt sich ein Muster: Kurz vor dem Formel-1-Saisonauftakt rücken die Rücktrittspläne von Max Verstappen erneut in den Fokus.

Der viermalige Weltmeister hat ein Update zu einem möglichen Rücktritt gegeben und erneut seine Bedenken hinsichtlich des neuen technischen Reglements geäußert.

Die kommende Saison ist die erste seit vier Jahren, in der Verstappen nicht als amtierender Champion an den Start geht.

Im Jahr 2025 verpasste er seinen fünften Titel nur knapp, nachdem Lando Norris mit einem hauchdünnen Vorsprung von zwei Punkten Weltmeister wurde.

In Bahrein absolvierte der Niederländer diese Woche sein Testprogramm zusammen mit seinem neuen Teamkollegen Isack Hadjar, der Yuki Tsunoda bei Red Bull ersetzt hat.

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FIA forciert Elektrifizierung

Die Reglementänderungen für 2026 gelten als die größten seit Jahren. Die Power Units bestehen nun zu gleichen Teilen aus Verbrennungsleistung und elektrischer Energie.

Das Drag Reduction System ist verschwunden und macht einer aktiven Aerodynamik Platz. Die Autos passen sich während der Fahrt über verschiedene Modi an.

Die FIA will mit diesen Änderungen den Sport nachhaltiger gestalten und Hersteller anlocken. So steigt Audi 2026 offiziell als Werksteam ein, und auch andere Lieferanten investieren massiv in Hybrid-Technologie.

Max Verstappen ließ bereits zuvor durchblicken, dass er wenig begeistert ist. Er bezeichnete die Autos als „Formel E auf Steroiden“.

Im Podcast Up To Speed mit David Coulthard wiederholte er seine Kritik. Über den neuen RB22 sagte er, es sei sein „am wenigsten geliebtes“ Auto aus seiner Zeit bei Red Bull. Laut Verstappen muss er seinen Fahrstil anpassen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Die auffälligste Aussage betraf seine Zukunft im Sport. Auf die Frage, ob er einen Zeitplan für einen möglichen Abschied habe, antwortete er: „Nun, sicher näher am Ende, das ist sicher! Ja, ich meine, ehrlich gesagt ist es eine schwierige Frage. Ich würde sagen, natürlich hilft das aktuelle Regelwerk der Langlebigkeit meiner Karriere in der Formel 1 nicht, sagen wir es mal so.“

„Aber es spielt keine Rolle, es ist egal. Ich meine, ich bin ohnehin schon sehr glücklich mit meiner Karriere in der Formel 1, ich kann das leicht hinter mir lassen. Ich habe viele andere Projekte, und außerdem, ich meine, wen interessiert es eigentlich, wenn man sechzig oder siebzig Jahre alt ist, ob man vier Titel oder zehn gewonnen hat.“

„Denn man wird alt. Und ich verbringe diese Zeit lieber mit meiner Familie, und zwar wirklich Zeit mit ihnen, bevor sie auch nicht mehr da sind, weißt du“, so der Limburger.

Sieh dir das gesamte Interview unten an (der Artikel geht danach weiter).

Diese Worte füttern die Spekulationen über einen möglichen vorzeitigen Rücktritt. Verstappen hat bei Red Bull zwar einen Vertrag bis einschließlich 2028, doch im Paddock wird schon länger über Klauseln gesprochen, die ihm Raum für einen früheren Abschied geben, sollte das Team nicht konkurrenzfähig sein.

Gleichzeitig bleibt er ehrgeizig. Für 2026 visiert er seinen fünften Titel innerhalb von sechs Jahren an.

Nach der größten Konkurrenz gefragt, verwies er nicht direkt auf ein spezifisches Team, sondern auf einen Motorenhersteller.

„Nun, persönlich denke ich, dass jedes gute Team mit einem Mercedes-Motor gut abschneiden wird.“

Das ist bemerkenswert, da 2026 vier Teams mit Mercedes-Power-Units an den Start gehen. Mercedes selbst bleibt Werksteam, während auch McLaren, Williams und Alpine dieses Aggregat nutzen.

Artikel geht unter dem Bild weiter.

Mercedes vorne

In den vergangenen Monaten berichteten Quellen aus dem Paddock, dass Mercedes im Bereich der elektrischen Effizienz große Fortschritte gemacht hat. Genau dieser Aspekt wird unter dem neuen Reglement entscheidend sein.

Der Saisonauftakt in Melbourne steht in gut zwei Wochen auf dem Programm. Analysten erwarten ein engeres Feld, da die aerodynamischen Unterschiede geringer sind als zuvor. Dennoch bleibt Verstappen trotz seiner kritischen Haltung einer der Favoriten. Sein Talent und seine Erfahrung machen ihn nach wie vor zu einem bestimmenden Faktor.

Vorerst konzentriert sich Max also voll auf die Performance, doch seine Aussagen zeigen deutlich, dass seine Liebe zum Sport durch den Kurs, den die Formel 1 einschlägt, unter Druck steht.

Ob das tatsächlich zu einem frühen Abschied führt, wird vom Erfolg und dem Spaß in den kommenden Saisons abhängen.

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