Formel 1 Max Verstappen kritisiert Toto Wolff: „Das kann man so nicht sagen“ Von A. Schenk 14. Februar 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen Toto Wolff Max Verstappen lässt Kritik von Toto Wolff an neuem Red Bull RB22 abtropfen Wolff lobte den RB22 als den Benchmark im Feld und behauptete, dass Red Bull dank seines neuen Antriebs auf den Geraden „eine Sekunde pro Runde“ gewinne. Max Verstappen ließ sich davon jedoch nicht beirren und tat Wolffs Aussagen als strategisches Störfeuer ab. Am ersten Testtag in Bahrein sprach Toto Wolff in den höchsten Tönen über den ersten eigenen Red Bull-Motor, der in Zusammenarbeit mit Ford entwickelt wurde. Die Performance dieses Aggregats soll der Konkurrenz einen signifikanten Vorsprung verschaffen – in einer Saison, in der der Hybrid-Anteil der Motoren auf 50 Prozent angehoben wurde. Lies auch: Geleakter Funkspruch enthüllt Verzweiflung bei Max Verstappen und Red Bull Power Unit erweist sich bislang als zuverlässig und konkurrenzfähig Verstappen wurde in Bahrein gefragt, ob er sich mit dem Prädikat „Benchmark“, das Wolff Red Bull verlieh, identifizieren könne. Der viermalige Weltmeister antwortete: „Seien wir ehrlich, schauen wir uns die Wintertests der letzten zehn Jahre an. Man kann am ersten Tag nicht sagen, wer Weltmeister wird, erst recht nicht bei einem völlig neuen Reglement wie diesem“, sagte Verstappen gegenüber PlanetF1.com. „Für mich ist das schlichtweg Ablenkungstaktik. Aber das ist völlig okay. Ich konzentriere mich lieber auf das, was wir hier im Team tun.“ „Es gibt mit diesen neuen Regeln, die unglaublich komplex sind, noch so viel zu lernen. Wir wollen einfach unsere Runden drehen und Schritt für Schritt darauf aufbauen.“ Trotz des kritischen Untertons gegenüber Wolff räumte Verstappen ein, dass die ersten Testtage mit dem Motor von Red Bull Powertrains-Ford die Erwartungen übertroffen haben. Das Projekt startete bei Null, doch die Power Unit erweist sich bislang als zuverlässig und konkurrenzfähig. „Man weiß es vorher nie“, so Verstappen über die Performance des Motors. „Ich war natürlich oft in der Fabrik und man sieht, wie sie arbeiten, welche Tools sie haben und dass erfahrene Leute am Werk sind.“ „Aber der Start, den wir jetzt hatten, ist einfach sehr positiv. Alle im Team sind glücklich darüber.“ „Die 136 Runden, die wir gestern gefahren sind, sind genau das, was man sich wünscht. Aber das ist keine Selbstverständlichkeit.“ „Sie haben jahrelang an diesem Projekt gearbeitet, um an diesen Punkt zu kommen. Ob es reicht, um Rennen zu gewinnen? Keine Ahnung, das kann man jetzt noch nicht wissen.“ „Was man hier bei den Tests sieht, ist nicht das, was man in Melbourne sehen wird. Viele Teams verstecken noch Dinge, auch bei den Motoreneinstellungen.“ „Andere versuchen vielleicht absichtlich, uns besonders stark aussehen zu lassen. Aber das ist uns egal.“ „Wir bleiben bei unserem Plan und versuchen, das Maximum herauszuholen.“ Artikel geht weiter unter dem Bild. Obwohl er mit der Vorbereitung von Red Bull zufrieden ist, bleibt Verstappen ein erklärter Kritiker des Reglements für 2026. Zuvor hatte er die neue Ära der Formel 1 als „Anti-Racing“ bezeichnet, da die Möglichkeiten der Energienutzung und für Überholmanöver eingeschränkt seien. Trotz des guten Starts bleibt er daher vorsichtig mit seinen Prognosen: „Es gibt noch enorm viel Raum für Verbesserungen. Alles ist so kompliziert geworden.“ Lies auch: FIA untersucht Grid-Strafe gegen Mercedes: Urteil gefallen Lies auch: FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Geleakter Funkspruch enthüllt Verzweiflung bei Max Verstappen und Red Bull Formel 1 FIA untersucht Grid-Strafe gegen Mercedes: Urteil gefallen Formel 1 FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere Formel 1 Mysteriöses Problem bei Red Bull: Droht beim China-GP ein Debakel? Formel 1 Adrian Newey unter Verdacht: Manipulationsversuch gegenüber der FIA? Formel 1 Red Bull liefert beunruhigende Diagnose nach Hadjar-Ausfall