Formel 1 Max Verstappen gibt Update zu seinem Gesundheitszustand nach schwerem Qualifying-Crash MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 07: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing prepares to drive in the garage during final practice ahead of the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Grand Prix Circuit on March 07, 2026 in Melbourne, Australia. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603070077 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 7. März 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis von Australien Max Verstappen Red Bull Unfall Max Verstappen: Drama im Qualifying zum Großen Preis von Australien Der viermalige Weltmeister krachte bereits in seiner ersten schnellen Runde im Q1 auf dem Albert Park Circuit in Melbourne in die Mauer. Damit beginnt die neue Formel 1-Saison für den Niederländer mit einem herben Rückschlag. Verstappen muss das Rennen am Sonntag vom Ende des Feldes in Angriff nehmen, während Konkurrent Mercedes einen beeindruckenden Start in das Jahr hinlegt. Der Vorfall ereignete sich am Ende der langen Geraden in Richtung Kurve 1. Verstappen trat dort auf die Bremse, woraufhin plötzlich seine Hinterräder blockierten (Bilder). Der Red Bull drehte sich sofort und der Pilot verlor die Kontrolle. Das Auto schoss geradeaus durch das Kiesbett und schlug hart in die Mauer ein. Analysen von Alex Brundle (F1TV) zufolge deutet alles darauf hin, dass die MGU-K, die die Batterien auflädt, blockierte und so die Hinterachse lahmlegte. Lies auch: „Hannah Schmitz könnte nach Gianpiero Lambiase die Nächste sein, die Red Bull verlässt“ Probleme mit der Hand Der Einschlag war heftig und sorgte bei Red Bull umgehend für Sorgenfalten. Verstappen blieb zunächst im Cockpit sitzen und schien Schmerzen an der Hand zu haben. Beim Aussteigen bewegte er mehrfach seine linke Hand und begutachtete sie kritisch. Anschließend wurde er auf dem Rücksitz eines Rollers zurück ins Paddock gebracht, von wo aus er für Routineuntersuchungen das Medical Center aufsuchte. Die Untersuchungen der Ärzte in Melbourne brachten schließlich Entwarnung. Der Niederländer wurde Scans unterzogen, nachdem Zweifel über mögliche Verletzungen an den Händen bestanden – beim Aufprall kann das Lenkrad bekanntlich hart zurückschlagen. Verstappen beruhigte die Journalisten schnell. „Es wurden Scans gemacht, es ist nichts gebrochen“, wird er vom AD zitiert. Laut Journalist Erik van Haren von De Telegraaf bestätigten die Ärzte, dass in der Tat keine Knochenbrüche oder andere ernsthafte Verletzungen festgestellt wurden. Artikel geht unter dem X-Post weiter. Verstappen inmiddels terug in paddock en naar garage.Geen serieuze schade aan zijn hand, zo wordt bevestigd. #F1 pic.twitter.com/TvSwAX3vuO— Erik van Haren (@ErikvHaren) March 7, 2026 Die Situation weckte Erinnerungen an einen Vorfall mit Fernando Alonso während des Qualifyings in Australien 2022. Der Spanier zog sich damals tatsächlich eine Handverletzung nach einem harten Schlag durch das Lenkrad zu. Bei Verstappen scheint dieses Szenario vom Tisch zu sein. Der Limburger ist inzwischen in die Garage von Red Bull Racing zurückgekehrt und wird planmäßig am Rennen teilnehmen können, das am Sonntag um 05.00 Uhr deutscher Zeit gestartet wird. Da Verstappen im Q1 keine gültige Rundenzeit setzen konnte, muss er von ganz hinten starten. Auch Lance Stroll und Carlos Sainz stehen am Ende der Startaufstellung. Stroll kämpfte bei Aston Martin mit Motorproblemen. Sainz konnte gar nicht erst am Qualifying teilnehmen, da sein Williams bereits im dritten freien Training ausgerollt war. Während Red Bull eine Enttäuschung wegstecken musste, dominierte Mercedes das gesamte Wochenende in Melbourne. Schon während der freien Trainings wurde deutlich, dass das Team von Toto Wolff besonders stark einzuschätzen ist. George Russell an der Spitze Im Qualifying bestätigte sich dieses Bild. George Russell sicherte sich souverän die Pole Position mit einer Zeit von 1.18,518. Teamkollege Kimi Antonelli fuhr mit einer 1.18,811 auf den zweiten Platz. Bemerkenswert: Der junge Italiener hatte zuvor am Tag im dritten freien Training noch einen schweren Crash weggesteckt. Die Mechaniker bekamen sein Auto jedoch rechtzeitig wieder flott. Der Vorsprung auf die Konkurrenz war gewaltig. Das nächste Team lag rund acht Zehntelsekunden hinter Mercedes. Überraschenderweise war dies Red Bull, allerdings mit Rookie Isack Hadjar. Der Franzose zeigte ein starkes Qualifying und sicherte sich den dritten Startplatz. Damit schlug er beide Ferrari Piloten und auch die McLaren Boliden. Charles Leclerc startet von Platz vier, während Lewis Hamilton nur Siebter wurde. Für Weltmeister Lando Norris verlief die Session ebenfalls unrund. Er war den ganzen Tag über langsamer als sein Teamkollege Oscar Piastri und kam letztlich nicht über die sechstschnellste Zeit hinaus. Max Verstappen muss sich derweil auf eine schwierige Aufholjagd vom Ende des Feldes vorbereiten. Lies auch: Rückschlag für Red Bull: FIA verbietet Motoren-Trick Lies auch: Jos Verstappen spricht Verbot aus: Max darf „nicht hier“ fahren Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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