Formel 1

Max Verstappen gerät aneinander bei FIA-Pressekonferenz

Max Verstappen
Max Verstappen / Gettyimages

Max Verstappen will beim Großen Preis von Österreich sportlich wieder näher an die Konkurrenz heranrücken.

Dabei setzt er auf ein umfangreiches Update-Paket von Red Bull. Gleichzeitig steht der Niederländer unter großem Druck. Ihm droht nämlich eine Rennsperre.

Max Verstappen hat derzeit elf Strafpunkte auf seiner Superlizenz. Ein weiterer Punkt, und er muss automatisch ein Rennen aussetzen. Erst nach dem Grand Prix in Spielberg verfallen zwei dieser Punkte. Bis dahin steht der Weltmeister unter besonderer Beobachtung.

Red Bull hat für das Heimrennen in Spielberg kräftig investiert. Das Team hat neue Teile mitgebracht, um die Leistung des Autos zu verbessern. Laut Verstappen ist das dringend notwendig. „Hoffentlich bringt es uns etwas mehr Speed im Auto“, sagte er am Donnerstag bei der Pressekonferenz. „Das Team hat hart gearbeitet, um die neuen Teile herzustellen, also bin ich froh, dass wir sie hier haben.“

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Harte Arbeit nötig

Welche konkreten Änderungen Red Bull vorgenommen hat, wollte Verstappen nicht verraten. Doch er betonte, dass jedes Detail zählt, wenn es um Performance geht. „Jeder kleine Fortschritt hilft. Hoffentlich wird der Abstand etwas kleiner. Aber gleichzeitig bringen auch andere Teams Updates mit. Deshalb müssen wir hart weiterarbeiten.“

Trotz der Verbesserungen rechnet der dreifache Weltmeister nicht mit einem Sieg in Österreich. Für das Wochenende sind Temperaturen von über 30 Grad vorhergesagt, was zusätzliche Probleme mit den Reifen verursachen könnte. „Das spielt uns nicht in die Karten. Aber wir haben hier auch schon gewonnen, obwohl wir nicht die Favoriten waren. Ich werde wie immer alles geben, um das bestmögliche Ergebnis zu holen.“

Verstappen kennt den Red Bull Ring in Spielberg bestens. Fünf Mal konnte er dort bereits gewinnen. „Es ist eine meiner Lieblingsstrecken. Aus irgendeinem Grund fühle ich mich hier fast immer wohl. Manche Strecken liegen einem einfach besser, und das hier ist definitiv eine davon.“ Besonders der zweite und dritte Streckenabschnitt passe gut zu seiner Fahrweise und zur Stärke des Autos.

Klares Statement zu Strafpunkten

Trotz der sportlichen Ziele wurde der Beginn seines Wochenendes erneut durch Fragen zu einer möglichen Sperre überschattet. Bei der FIA-Pressekonferenz reagierte Verstappen gereizt. „Du machst einen Witz, oder? Ist das eine Falle? Ich bekomme diese Fragen jetzt schon seit Wochen gestellt und habe nichts mehr hinzuzufügen.“

Auch Fragen zur Regelflut in der Formel 1 oder zu seiner Fahrweise blockte er ab. „Sonst bekomme ich noch einen Strafpunkt“, sagte der Niederländer trocken.

Vorerst will sich Verstappen voll auf das Renngeschehen konzentrieren. Das Wochenende beginnt am Freitag um 13.30 Uhr mit dem ersten freien Training. Das Rennen startet am Sonntag um 15.00 Uhr.

Sollte Verstappen das Rennen in Spielberg ohne zusätzlichen Strafpunkt beenden, würden zwei Punkte verfallen. Dann hätte er wieder etwas Luft – bis dahin jedoch fährt er unter strenger Beobachtung.

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