Formel 1

Lewis Hamilton verliert nach Trennung von Partner weiteren Rückhalt für Ferrari-Wechsel

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton in de persconferentie voor de Grand Prix van Canada / Gettyimages

Hamilton-Umfeld bröckelt weiter: Nächster Abgang schürt Spekulationen um den Rekordweltmeister

Lewis Hamilton bereitet sich auf eine wegweisende und herausfordernde Saison bei Ferrari vor, muss dabei jedoch auf einige vertraute Gesichter in seinem direkten Umfeld verzichten.

Wie The Times berichtet, hat seine Pressesprecherin Ella das Team bereits verlassen. Sie war erst im vergangenen Jahr über Hamiltons eigenes Mission 44 Programm zu Ferrari gekommen. Diese Nachricht folgt kurz auf den Abschied von Sylvia Hoffer Frangipane, Ferraris langjähriger PR- und Medienchefin, die nach der Saison 2025 ihren Hut nahm.

Die personellen Veränderungen setzen sich fort: Auch Hamilton und sein enger Freund sowie ehemaliger Manager Marc Hynes gehen erneut getrennte Wege.

Hynes, der 2025 als Logistikmanager bei Ferrari in Hamiltons Entourage zurückgekehrt war, hat inzwischen eine neue Rolle beim Cadillac F1 Team übernommen. Hynes und Hamilton arbeiteten seit 2015 innerhalb von Project 44 zusammen, scheinen nun aber endgültig eigene Pfade einzuschlagen.

Neben den Wechseln im Management und der PR-Struktur stehen für Hamilton auch auf der technischen Seite Umbrüche an. Sein angestammter Renningenieur Riccardo Adami wurde bei Ferrari in eine neue Funktion innerhalb der Ferrari Driver Academy versetzt.

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Hamilton macht sich keine Illusionen

Während der ersten Testtage in Barcelona betreute Charles Leclercs Ingenieur Bryan Bozzi beide Fahrzeuge. Es wird erwartet, dass Cedric Michel-Grosjean, der von McLaren kommt, noch vor dem Saisonauftakt in Melbourne die Rolle als Hamiltons neuer Renningenieur übernehmen wird.

Dennoch bleibt Hamilton optimistisch. Nach seinem ersten Kennenlernen der neuen F1-Autogeneration, die seiner Meinung nach die größte Veränderung in 19 Jahren Formel 1 darstellt, zeigte er sich begeistert.

„Das Auto macht eigentlich mehr Spaß zu fahren. Es übersteuert, ist nervös und rutscht ein wenig, aber genau das macht es unterhaltsam.“

„Zudem ist es etwas leichter abzufangen als zuvor.“

Trotzdem bleibt Hamilton mit Blick auf Ferraris Position im Kräfteverhältnis realistisch:

„Wir machen uns keine Illusionen. Wir wissen, dass noch Arbeit vor uns liegt.“

„Mercedes war bei den Tests stark, und auch Red Bull und sogar Haas haben gute Kilometer abgespult. Wir wissen noch nicht genau, wo wir stehen.“

Er betont, dass die Weiterentwicklung und die Zusammenarbeit entscheidend sein werden:

„Wir dürfen kein Detail übersehen. Alles kommt auf klare Kommunikation und durchdachte Entscheidungen an.“

„Wir müssen dieses Jahr alle in Bestform sein. Aber ich spüre bei jedem eine neue Energie, und das ist großartig.“

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