Formel 1

Lewis Hamilton sendet überraschende Botschaft an Ferrari

Lewis Hamilton sendet überraschende Botschaft an Ferrari

Saisonauftakt 2026 in Australien: Erstes Kräftemessen der Topteams liefert spannende Erkenntnisse

Mercedes startete mit einem dominanten Doppelsieg durch George Russell und Kimi Antonelli stark in das Jahr. Dahinter belegte Ferrari mit Charles Leclerc den dritten Platz, während Lewis Hamilton als Vierter ins Ziel kam.

Für Hamilton war das Ergebnis zweischneidig. Einerseits schnupperte er nach seinem Wechsel zu Ferrari an seinem ersten Podiumsplatz. Andererseits blieb das Gefühl, dass mit einer anderen Teamstrategie mehr möglich gewesen wäre.

Nach dem Shakedown in Barcelona und den Wintertests in Bahrain war Ferrari hoffnungsvoll in das Wochenende gestartet. Beim Rennen in Melbourne zeigte vor allem Leclerc, dass der SF-26 konkurrenzfähig sein kann. Der Monegasse lieferte sich im ersten Stint einen harten Schlagabtausch mit Russell und konnte zeitweise sogar die Führung übernehmen.

Dennoch verlief das Rennen für die Scuderia nicht fehlerfrei. Der entscheidende Moment ereignete seich während der ersten Virtual-Safety-Car-Phase. Während beide Mercedes-Piloten sofort zum Reifenwechsel an die Box kamen, entschied sich Ferrari dazu, sowohl Leclerc als auch Hamilton draußen zu lassen.

F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“

Lies auch: F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“

Hamilton sah seine Chancen schwinden

Diese Entscheidung sorgte bei Hamilton für Frust. Er war von Startplatz sieben ins Rennen gegangen und sah eine strategische Chance auf Boden gutzumachen verstreichen. Am Boxenfunk ließ der siebenmalige Weltmeister keinen Zweifel an seiner Meinung aufkommen.

„Mindestens einer von uns hätte reinkommen müssen.“

Die Entscheidung erwies sich letztlich als kostspielig. Da Mercedes den Stopp unter Neutralisation absolvieren konnte, hatten Russell und Antonelli später freie Fahrt, um ihre Pace zu gehen. So konnten sie das Rennen kontrollieren und einen komfortablen Doppelsieg absichern.

Dennoch gab es bei Ferrari auch positive Signale. Die Kommunikation zwischen Hamilton und seinem vorübergehenden Renningenieur Carlo Santi verlief auffallend reibungslos. Das fiel sowohl Fans als auch Experten auf.

Artikel geht weiter unter der Abbildung.

Santi ersetzt vorerst Riccardo Adami, während der ehemalige McLaren-Ingenieur Cedric Grosjean die Rolle im späteren Saisonverlauf dauerhaft übernehmen soll. Hamilton gab sich nach dem Rennen entsprechend optimistisch.

„Das Team hat im Großen und Ganzen einen guten Job gemacht. Es gibt viele positive Aspekte.“

„Mit ein paar Runden mehr hätte ich Charles noch einholen können, wir können also definitiv um Podestplätze kämpfen.“

„Wir sind noch nicht so schnell wie Mercedes, aber wir sind nah dran. Wir haben Arbeit vor uns, um sie einzuholen, aber es ist nicht unmöglich.“

Auch in den sozialen Medien blickte er bereits auf den nächsten Grand Prix voraus.

„Die erste Runde ist geschafft. Ein positives erstes Rennen. Wir haben noch viel mehr Potenzial. Auf nach China.“

Die Formel 1 reist nun direkt weiter nach Shanghai zum Großen Preis von China. Für Hamilton ist dies eine Strecke, auf der er traditionell stark abschneidet. Er konnte dort bereits sechs Siege feiern und gewann zudem das Sprintrennen im Jahr 2025.

Ferrari hofft, dass sich diese starken Statistiken am kommenden Wochenende erneut in ein konkurrenzfähiges Ergebnis ummünzen lassen. Wenn das Team die Strategie besser umsetzt, könnte der Kampf gegen Mercedes in China deutlich spannender werden.

Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“

Lies auch: Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“

Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter

Lies auch: Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen