Formel 1

Lewis Hamilton fühlt sich bei Ferrari endlich angekommen

Lewis Hamilton fühlt sich bei Ferrari endlich angekommen
FIORANO MODENESE, ITALY - JANUARY 23: Lewis Hamilton of Great Britain driving the (44) Scuderia Ferrari SF-26 acknowledges the fans during the Scuderia Ferrari HP F1 Shakedown at Fiorano Circuit on January 23, 2026 in Fiorano Modenese, Italy. (Photo by Rudy Carezzevoli/Getty Images)

Ferrari blickt der Formel-1-Saison 2026 voller Zuversicht entgegen – und eines der deutlichsten Signale dafür liefert Lewis Hamilton selbst.

Der siebenmalige Weltmeister notierte während der dreitägigen Testfahrten in Bahrein nicht nur die drittschnellste Zeit, sondern hinterließ vor allem bei seiner Rennsimulation Eindruck.

Laut Ferrari-Botschafter Marc Gené scheint sich Hamilton endlich „wohl“ in seinem Auto zu fühlen, was 2025 selten der Fall war. Der Brite kämpfte im vergangenen Jahr sichtlich mit einem unvorhersehbaren Heck sowie einem Einlenkverhalten, das nicht zu seinem Stil passte, und verpasste letztlich über die gesamte Saison das Podium.

„Wenn ich mir die Rundenzeiten von Hamilton an Tag drei ansehe, sehe ich einen Fahrer, der sich gut fühlt“, so Gené gegenüber Sky Sport Italien.

„Er fährt mit Leichtigkeit Topzeiten, und das ist sehr positiv für Ferrari. Dort braucht man zwei Top-Piloten.“

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Laut Insidern ist Hamilton der schnellste Mann auf der Strecke

Im Jahr 2025 war Hamilton statistisch gesehen keine Konkurrenz für Teamkollege Charles Leclerc, der mit sieben Podestplätzen die gesamte Erfolgsbilanz des Teams für sich beanspruchte. Doch in diesem Jahr scheint sich das Blatt zu wenden. Genau zum richtigen Zeitpunkt, da völlig neue Reglements bevorstehen.

Die Performance von Lewis Hamilton fiel nicht nur durch schnelle Rundenzeiten mit wenig Sprit auf, sondern auch durch seine konstante Pace mit hoher Spritlast, wobei er laut Insidern sogar der schnellste Mann auf der Strecke war. Das macht ihn für einige zu einem frühen Favoriten für Melbourne.

Laut F1-Journalist Federico Albano, der die Telemetrie von Ferrari analysierte, konnte Hamilton in Bahrein etwas tun, was ihm 2025 selten gelang.

„Er kann aggressiv bremsen, etwas, das wir letztes Jahr kaum gesehen haben.“

„Es war immer eine seiner stärksten Waffen, und es scheint, dass der SF-26 ihm diese Möglichkeit zurückgibt.“

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Hamilton arbeitet derzeit noch mit Interim-Renningenieur Carlos Santi zusammen, nachdem das Team im Winter umstrukturiert wurde. Sein fester Renningenieur für 2026 wird voraussichtlich der ehemalige McLaren-Topmann Cedric Grosjean, dieser stößt jedoch erst zum ersten Rennen in Australien zum Team.

Dennoch scheint Hamilton sich wenig aus den vorübergehenden Unannehmlichkeiten zu machen. Der Brite wirkt energiegeladen, konstant und fokussiert. Wenn Ferrari den positiven Trend während der nächsten Testwoche fortsetzt, darf das Team von einem deutlich besseren Saisonstart als im Vorjahr träumen.

„Man weiß nie, wie viel die anderen verstecken, vor allem Mercedes. Die sind in dieser Phase des Jahres schwer einzuschätzen.“

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