Formel 1 Lawrence Stroll hat den Aston-Martin-Ingenieuren bereits eine ordentliche Abreibung verpasst Lawrence Stroll and Fernando Alonso of Aston Martin Aramco during the Formula 1 pre-season testing at Sakhir Circuit in Sakhir, Bahrain on February 11, 2026. (Photo by Jakub Porzycki/NurPhoto) Von A. Schenk 15. Februar 2026 Aston Martin F1-News Formel 1 Lawrence Stroll Nach zwei von drei Wintertests: Aston Martin scheint das größte Sorgenkind im Formel-1-Feld für 2026 zu sein. Während andere Teams Fortschritte machen oder zumindest solide Basisdaten sammeln, kämpft das Team aus Silverstone mit ernsthaften strukturellen Problemen. Sowohl der Motor als auch das Chassis scheinen defizitär zu sein. Nach kaum gefahrenen Kilometern in Barcelona aufgrund einer verspäteten Ankunft war der Test in Bahrain entscheidend. Doch statt Hoffnung zu machen, bestätigte das Testwochenende die schlimmsten Befürchtungen. Der neue Honda-Motor, auf den Aston Martin große Erwartungen gesetzt hatte, scheint nicht zuverlässig genug zu sein. Sowohl Fernando Alonso als auch Lance Stroll fuhren sichtlich mit reduzierter Drehzahl, vermutlich um Überhitzungs- oder Verschleißprobleme zu vermeiden. Obendrein sorgt die extreme Designphilosophie von Adrian Newey vorerst für mehr Kopfzerbrechen als für Speed. Der AMR26 überhitzt nicht nur, sondern liegt auch instabil in den Kurven. Lies auch: George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Beunruhigend langsame Zeiten Beobachtungen an der Strecke zeigen ein Auto, das beim Bremsen ständig blockiert, ein Zeichen für eine schlechte Gewichtsverteilung oder zugrunde liegende mechanische Instabilität. Das vorläufige Ergebnis: Runde um Runde beunruhigend langsame Zeiten. „Wir liegen im Moment vier Sekunden hinter den schnellsten Teams zurück“, gestand Lance Stroll. Für Teambesitzer Lawrence Stroll, der schätzungsweise mehr als 1 Milliarde Euro in das Team investiert hat, kamen die Ergebnisse in Bahrain einem Paukenschlag gleich. Obwohl intern vor einem „langsamen Start“ gewarnt wurde, scheint das aktuelle Niveau selbst die schlimmsten Szenarien zu übertreffen. Laut Auto Motor und Sport machte im Fahrerlager ein Gerücht die Runde, dass Stroll seine Top-Ingenieure in Bahrain ordentlich zusammengefaltet habe. Quellen beschreiben es als eine klassische „Stroll-Abreibung“.Es ist nicht das erste Mal, dass er deutlich wird: In der vergangenen Saison soll er „sehr laut geworden sein“, als ein Upgrade-Paket für Imola nicht funktionierte. Artikel geht weiter unter dem Bild: Die Anwesenheit von Adrian Newey, dem wohl besten Designer der F1-Geschichte, ist der einzige Grund zur Hoffnung innerhalb des Teams. Sky Sports-Kommentator David Croft betonte, dass Aston Martin einen gewaltigen Entwicklungssprung machen kann, sobald die Basisprobleme gelöst sind. Es gibt jedoch strukturelle Gründe für den schleppenden Start. Newey selbst gab zu, dass Aston Martin durch sein „Gardening Leave“ bei Red Bull eine viermonatige Verzögerung bei der aerodynamischen Entwicklung des 2026er-Autos erlitten hat. Obwohl das eine spätere Aufholjagd ermöglicht, ist es unwahrscheinlich, dass das Team kurzfristig konkurrenzfähig wird. Die Parallele zu McLaren-Honda drängt sich auf: Auch sie versprachen in der Hybrid-Ära den schnellen Anschluss, blieben aber jahrelang hinter den Erwartungen zurück. Dennoch gibt es ein Präzedenzfall, der Aston Martin Mut machen kann. 2014 kämpfte Red Bull mit ähnlichen Problemen: Das Auto überhitzte, der Renault-Motor versagte, und das Testprogramm war desaströs. Doch einmal auf der Strecke, konnte das Team dennoch um Podiumsplätze mitkämpfen. Newey selbst verwies bereits auf diesen Zeitraum als Vergleichspunkt, aber es ist wichtig zu unterstreichen, dass Red Bull damals bereits über ein weltmeisterliches Fundament verfügte. Etwas, das Aston Martin erst noch mühsam aufbaut. Lies auch: Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Lies auch: Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Formel 1 Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Formel 1 Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Formel 1 FIA greift bei Mercedes durch: George Russell disqualifiziert Formel 1 „Max Verstappen gewinnt UFC-Schlacht gegen Lewis Hamilton“ Formel 1 Fans aufgepasst: Formel-1-Rennen an diesem Wochenende an einem anderen Tag
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