Formel 1 Jacques Villeneuve enthüllt: Michael Schumacher war nicht an mich gewöhnt AUTODROMO NAZIONALE, MONZA, ITALY - 2019/09/06: Jacques Villeneuve in the paddock during the F1 Grand Prix of Italy. (Photo by Marco Canoniero/LightRocket via Getty Images) Von A. Schenk 20. März 2026 F1-News Formel 1 Jacques Villeneuve Michael Schumacher Jacques Villeneuve: Der Weltmeister von 1997 blickt auf sein Verhältnis zu Michael Schumacher zurück Jacques Villeneuve hat auf seine besondere und distanzierte Beziehung zu Michael Schumacher zurückgeblickt und stellt fest, dass der siebenmalige Weltmeister ihn anders behandelte als seine übrigen Rivalen. In den neunziger Jahren war Michael Schumacher das Maß aller Dinge in der Formel 1. Jeder, der ihn herausforderte, wurde mit seinem kompromisslosen Fahrstil und seinen Psychospielchen konfrontiert. Dennoch verlief seine Rivalität mit Villeneuve etwas anders als mit dem Rest des Feldes. „Wir konnten nie wirklich gut miteinander,“ gibt der Kanadier zu Protokoll. „Wir hatten in all den Jahren nie sozialen Kontakt, obwohl er mein größter Konkurrent war. Das ist eigentlich ziemlich merkwürdig.“ Lies auch: F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“ Ihre Rivalität erreichte in Jerez 1997 ihren Siedepunkt Laut Villeneuve spielte möglicherweise sein Nachname „Villeneuve“ eine große Rolle. Sein Vater Gilles war eine Ferrari-Legende, was in Italien für gespaltene Loyalitäten unter den Fans sorgte. „Vielleicht hatte das einen Einfluss. In Italien gab es Fans, die für ihn und Ferrari waren, aber auch Fans, die mich unterstützten. Das sorgte für eine gewisse Spannung.“ Doch laut dem Weltmeister von 1997 lag es vor allem an der Art und Weise, wie er Schumacher auf der Strecke begegnete. „Er wusste, dass ich nicht beeindruckt war und keine Angst vor ihm hatte. Das war er nicht gewohnt.“ Genau das sorgte dafür, dass ihre Duelle oft anders verliefen. Wo andere Piloten manchmal zurücksteckten, hielt Villeneuve erst recht dagegen. Artikel geht weiter unter dem Bild. „In unseren Kämpfen ging es für ihn nicht immer gut aus, weil ich einfach stehen blieb. Ich gab nicht nach.“ Villeneuve bemerkte sogar, dass Schumacher durch diese Haltung in ihren späteren Duellen vorsichtiger wurde. „Da war eine gewisse Skepsis. Vielleicht Respekt, vielleicht Unsicherheit. Aber er wusste, dass ich immer kämpfen würde.“ Ihre Rivalität erreichte 1997 beim Saisonfinale in Jerez ihren Höhepunkt. In einem entscheidenden Moment versuchte Schumacher, Villeneuve von der Strecke zu rammen, vergleichbar mit einem Zwischenfall aus dem Jahr 1994. Diesmal ging es anders aus. Schumacher schied aus, während Villeneuve das Rennen beendete und Weltmeister wurde. Das Nachspiel war gewaltig. Schumacher wurde von der FIA aus der Weltmeisterschaftswertung gestrichen – eine seltene und harte Strafe, welche die Kontroverse um ihr Duell nur noch vergrößerte. Lies auch: Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“ Lies auch: Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“ Formel 1 Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“ Formel 1 Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter Formel 1 Kimi Antonelli schreibt Geschichte mit 200.000-Dollar-Wahnsinnskauf Formel 1 Bizarre Begründung: Adrian Newey lehnte F1-Fahrer wegen zu langem Oberkörper ab Formel 1 Exodus bei Red Bull: Diese Mitarbeiter haben das Team in den letzten fünf Jahren verlassen