Formel 1

Hiobsbotschaft für Red Bull und Verstappen: Motor-Trick zeigt keine Wirkung

Hiobsbotschaft für Red Bull und Verstappen: Motor-Trick zeigt keine Wirkung
SAO PAULO, BRAZIL - OCTOBER 31: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing has a seat fitting in the garage during previews ahead of the F1 Grand Prix of Brazil at Autodromo Jose Carlos Pace on October 31, 2024 in Sao Paulo, Brazil. (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Rückschlag für Max Verstappen und Red Bull Racing: Hoffnung auf Kopie des Mercedes-Tricks vorerst zerschlagen

Den gesamten Winter über gab es bereits erhebliche Diskussionen um den berüchtigt gewordenen Motoren-Trick von Mercedes.

Die Verdichtung passt sich während der Fahrt an, wodurch Mercedes einen signifikanten Vorteil erzielen kann. Ferrari, Audi und Honda haben den Anschluss verpasst und fordern nun eine Verschärfung des Reglements.

Das Team von Red Bull Racing verfügt ebenfalls über das Know-how, um den umstrittenen Kompressions-Kniff, den Mercedes angeblich nutzt, zu kopieren.

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Kein Vorteil

Doch das österreichische Team hat bislang keine zuverlässige Methode gefunden, um das System erfolgreich in den Ford-Motor zu integrieren. Auto Motor und Sport berichtet, dass der Trick bei Red Bull zwar funktioniere, dies aber auch schon alles sei. Einen nennenswerten Vorteil könne das Team daraus momentan noch nicht ziehen.

Während der Winterpause wurde bekannt, dass Mercedes mit seiner Power Unit ein Verdichtungsverhältnis von 18:1 erreichen kann, obwohl das Limit im Reglement für 2026 auf 16:1 festgesetzt ist.

Die entstandene Problematik rührt daher, dass die FIA das Verhältnis nur im Stillstand messen kann. Wenn das Auto steht, entspricht die Verdichtung demnach den Vorschriften. Dies verschafft dem deutschen Team einen weitaus effizienteren Motor, der zudem mehr PS generiert.

Red Bull soll ebenfalls über diese Technik verfügen. Grund dafür ist ein ehemaliger Mercedes-Mitarbeiter, der mittlerweile für das Team aus Milton Keynes tätig ist und den Kniff nach seinem Wechsel preisgegeben haben soll.

Zuletzt berichtete De Telegraaf, dass Red Bull jegliche Nutzung des Mercedes-Tricks entschieden bestreite.

Ford-Motorsportchef Mark Rushbrook erklärte jedoch, dass man durchaus einen Vorteil gefunden habe, ohne dabei ins Detail zu gehen, worin dieser genau bestehe.

Laut De Telegraaf lässt sich derzeit nicht mit absoluter Sicherheit sagen, ob Red Bull Powertrains die Verdichtung während der Fahrt tatsächlich auf 18:1 erhöhen kann, so wie es Mercedes offenbar gelingt.

Red Bull weiß zwar, wie der Trick funktioniert, hat aber noch keine funktionierende Anwendung dafür gefunden. Dabei muss insbesondere die Zuverlässigkeit der Power Unit berücksichtigt werden. Diese könnte bei Red Bull unter dem Einsatz des Mercedes-Tricks leiden.

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