Formel 1 Hiobsbotschaft für Max Verstappen SAO PAULO, BRAZIL - OCTOBER 31: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing has a seat fitting in the garage during previews ahead of the F1 Grand Prix of Brazil at Autodromo Jose Carlos Pace on October 31, 2024 in Sao Paulo, Brazil. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) Von A. Schenk 1. März 2026 F1-News Formel 1 George Russell Max Verstappen Red Bull Am 8. März verlöschen im Albert Park die Startampeln für das erste Rennen der neuen Formel-1-Ära. Mit komplett runderneuerten Autos und einem völlig neuen Motor: Dennoch erwartet Max Verstappen, der vor seiner zwölften Saison in der Königsklasse steht, nicht, dass Red Bull sofort um den Sieg mitmischen wird. „Im Großen und Ganzen bin ich positiv gestimmt, da wir sehr wenige Probleme hatten“, blickte Verstappen per Videoschalte während des Medientages von Viaplay auf die Testtage in Bahrein zurück. „Ich finde es nach wie vor bemerkenswert, dass wir alles so gut unter Kontrolle hatten – mit einem so neuen Motor und generell mit so vielen neuen Leuten an Bord.“ „Aus dieser Perspektive bin ich sehr zufrieden.“ Gleichzeitig sieht der viermalige Weltmeister noch deutliche Bereiche mit Verbesserungspotenzial. Lies auch: Brundle überrascht F1-Fans und verrät seinen Titelfavoriten Noch viel Arbeit für Red Bull „Wenn man sich die Performance ansieht, glaube ich, dass wir noch einen Schritt machen müssen, um wirklich ganz vorne mitzufahren“, erklärte er vom Red Bull Technology Campus in Milton Keynes aus. „Momentan denke ich nicht, dass wir um den Sieg kämpfen können. Man muss realistisch bleiben.“ „Es war aber auch nicht unsere Erwartung, dass das mit dem neuen Reglement und unserem eigenen Motor sofort der Fall sein würde.“ Im Fahrerlager herrschte dennoch Bewunderung für das, was Red Bull bisher gezeigt hat. Während der zwei Tests in Bahrein nannten unter anderem Mercedes-Pilot George Russell und weitere Beobachter Red Bull als eines der Teams, mit denen unter dem neuen Motorenreglement zu rechnen sei. „Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie es selbst nicht erwartet hatten“, reagierte Verstappen auf die positiven Stimmen der Konkurrenz. Artikel geht weiter unter dem Bild. „Sie dachten wahrscheinlich, dass der Motor sofort explodieren würde.“ „In dieser Hinsicht haben wir einfach hervorragende Arbeit geleistet und alles gut im Griff. Darauf können wir stolz sein.“ Trotzdem bleibt noch viel zu tun. „Wir wissen, dass wir noch mehr Leistung finden müssen. Das ist für uns keine Überraschung.“ „Wo wir jetzt stehen, darauf können wir stolz sein, aber wir wollen uns immer verbessern. Als Siegertypen ist das unsere Mentalität.“ „Wir sind realistisch genug zu wissen, dass es nicht einfach wird, aber wir haben den Ehrgeiz, weitere Schritte zu machen.“ Nach dem Test in Bahrein blieben Red Bull etwa zwei Wochen Zeit, um alle gesammelten Daten im Hinblick auf den Saisonauftakt in Australien zu analysieren. Laut Verstappen gibt es noch viele Details, an denen gefeilt werden muss. „Auch auf der Motorenseite“, fügte er hinzu. „Das Reglement ist so komplex, dass es immer etwas gibt, das man verbessern kann. Daran arbeiten wir gerade mit Hochdruck.“ „Ich kann nicht ins Detail gehen, woran wir genau arbeiten, aber es gibt immer Raum für Fortschritt.“ Er ging näher auf die Herausforderungen rund um die Power Unit ein. „Man muss immer die Temperatur des Motors selbst, aber auch die äußeren Bedingungen berücksichtigen.“ „Das hat großen Einfluss auf die Performance. Ich denke, da können wir noch einen Schritt zulegen.“ Das Energiemanagement ist in dieser Saison ein Schlüsselthema. Das macht die Vorbereitung intensiver als je zuvor, da einige Strecken deutlich anspruchsvoller sind als andere. Der Saisonauftakt in Melbourne verspricht direkt schwierig zu werden. „Es wird dort schwieriger als in den vergangenen Jahren“, räumte Verstappen ein. „Einige Strecken waren schon immer etwas günstiger für das Energiemanagement, aber jetzt ist der Unterschied extrem.“ „Bahrein ist in dieser Hinsicht eine der besseren Strecken, dort sieht man weniger, dass man vom Gas gehen muss (Lift-and-Coast), auch wenn es das dort ebenfalls gibt.“ „Melbourne hingegen ist eine der ungünstigsten Strecken, da es dort wenige harte Bremszonen, aber viele lange Geraden gibt.“ „Das macht es sehr schwierig.“ „Kleine Differenzen und Details dabei, wie man die Batterie lädt und wie man das als Hersteller angeht, haben enorme Auswirkungen auf die Performance.“ „Es ist hochkomplex. Um das so optimal wie möglich hinzubekommen, verbringen wir viel Zeit im Simulator.“ Laut Verstappen wird der RB22 in Australien weitestgehend so aussehen wie bei den Tests in Bahrein. Auf die Frage, ob ein komplett veränderter Red Bull an den Start gehen wird, scherzte er zunächst. „Nein, das denke ich nicht. Die Farben bleiben schön gleich.“ Anschließend fügte er ernsthafter hinzu: „Die Teile werden ziemlich ähnlich aussehen. Aber im Laufe der Saison wird man bei vielen Teams große Veränderungen sehen.“ Lies auch: Das F1-Auto, das unmittelbar vor dem Rennen für illegal erklärt wurde Lies auch: Trick mit dem Reifendruck: F1-Teams nutzen Grauzone – Pirelli warnt vor den Folgen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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