Formel 1

Herber Rückschlag: Mercedes muss komplette Antriebseinheit tauschen

Herber Rückschlag: Mercedes muss komplette Antriebseinheit tauschen
MONZA, ITALY - AUGUST 30: Andrea Kimi Antonelli of Italy and Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team and Toto Wolff of Austria and Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team in the garage during practice ahead of the F1 Grand Prix of Italy at Autodromo Nazionale Monza on August 30, 2024 in Monza, Italy. (Photo by Vince Mignott/MB Media/Getty Images)

Schwarzer Tag für Mercedes: Motorschaden stoppt Antonelli bei Testfahrten in Bahrain

Ein herber Rückschlag am zweiten Tag der Wintertests in Bahrein für Topfavorit Mercedes. Ein Motorenproblem am W16 hat die Testsession von Andrea Kimi Antonelli massiv eingeschränkt.

Der erst 19-jährige Italiener war aus diesem Grund am Donnerstagvormittag nicht in der Lage, auch nur eine einzige Runde zu absolvieren. Um das Drama perfekt zu machen: Die Probleme am Motor waren so schwerwiegend, dass das Team gezwungen war, die komplette Antriebseinheit zu wechseln.

Nachdem ein Defekt an der Power Unit entdeckt worden war, entschied sich Mercedes nach dem Motto „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ für einen vollständigen Austausch des Aggregats.

Der Wechsel einer Power Unit nimmt beträchtliche Zeit in Anspruch. Daher folgte auch schnell die Bestätigung von Mercedes, dass Kimi Antonelli zumindest vor der Mittagspause nicht mehr auf der Rennstrecke zum Einsatz kommen wird.

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Bereits der erste Testtag in Bahrein verlief mühsam

Die Motorenprobleme sind ein herber Dämpfer sowohl für Antonelli selbst als auch für das gesamte Team aus Brackley, das gerade bei diesen Testtagen wertvolle Daten für die Saison 2026 sammeln wollte.

Zudem kommen die Probleme erschwerend zu einem bereits sehr mühsamen ersten Testtag am Mittwoch hinzu, an dem Mercedes aufgrund eines früheren Problems mit der Aufhängung nur auf 85 Runden kam.

Für Antonelli, der sich in diesem Winter mit seinen 19 Jahren bereits auf seine zweite Saison in der Königsklasse vorbereitet, bedeutet das Pech vom Donnerstagvormittag erneut verlorene Zeit zu einem entscheidenden Zeitpunkt.

Sein erster voller Tag im W16 kommt auf diese Weise auch heute nicht in Schwung und am Donnerstag fuhr der Italiener bislang buchstäblich keine einzige Runde.

Wie schwerwiegend das Motorenproblem genau ist, hat Mercedes noch nicht bekannt gegeben. Es ist jedoch offensichtlich, dass der Start des Mercedes-Testprogramms alles andere als reibungslos verläuft, während die Konkurrenz bereits mit Speed und Zuverlässigkeit beeindruckt.

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