Formel 1

Hamilton erfährt FIA-Urteil nach wütendem Verstappen-Funkspruch

Hamilton erfährt FIA-Urteil nach wütendem Verstappen-Funkspruch

Keine Strafe für Lewis Hamilton nach Zwischenfall mit Max Verstappen

Lewis Hamilton ist nach einer Untersuchung durch die FIA von weiteren Sanktionen freigesprochen worden, nachdem es im ersten Freien Training in Suzuka zu einem Zwischenfall mit Max Verstappen gekommen war. Die Szene ereignete sich zwischen den Kurven 14 und 15 und sorgte kurzzeitig für Frust beim Niederländer.

Verstappen befand sich auf einer schnellen Runde, als er plötzlich auf den langsam fahrenden Ferrari von Hamilton auflief. Da Hamilton in der Mitte der Fahrbahn positioniert war, musste Max Verstappen ausweichen, um ihn links zu überholen. Über den Boxenfunk reagierte er dementsprechend gereizt.

Die FIA untersuchte den Vorfall, da Hamilton möglicherweise unnötig langsam, unberechenbar oder potenziell gefährlich gefahren war. Nach Sichtung der Videobilder und des Teamfunks kamen die Stewards jedoch zu dem Schluss, dass keine gefährliche Situation vorlag. Im offiziellen Bericht heißt es:

„Die Stewards stellten fest, dass Fahrer 44 von seinem Team keine Warnung über das herannahende Auto 3 erhalten hatte.“

Zudem wurde festgestellt, dass Verstappen trotz des Geschwindigkeitsunterschieds ohne Probleme passieren konnte.

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Verstappen stufte die Situation selbst nicht als gefährlich ein

„Auto 3 konnte passieren, ohne bremsen, lupfen oder von der Ideallinie abweichen zu müssen“, so die FIA.

Darüber hinaus spielte eine Rolle, dass Verstappen selbst angab, die Situation nicht als gefährlich empfunden zu haben. Daher entschieden die Stewards, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen. Dennoch erhielt das Team von Hamilton eine deutliche Verwarnung, künftig besser über herannahende Fahrzeuge zu kommunizieren.

Der Vorfall passt zu einem allgemeinen Trend in der Formel 1, nach dem derartige Situationen in Freien Trainings oft straffrei bleiben, solange keine unmittelbare Gefahr entsteht.

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Übrigens stand auch Verstappen selbst im Fokus der Stewards. Später im zweiten Freien Training wurde ein Zwischenfall untersucht, bei dem er möglicherweise von Franco Colapinto behindert wurde.

Diese Untersuchung konzentriert sich auf das unnötige Aufhalten eines anderen Fahrers, was zu Startplatzstrafen oder dem Streichen von Rundenzeiten führen kann.

Sportlich gesehen erlebte Verstappen erneut einen schwierigen Tag. Er landete zwar in den Top Ten, lag aber mehr als 1,3 Sekunden hinter dem Schnellsten, Oscar Piastri. Dies unterstreicht die anhaltenden Probleme bei Red Bull während des Japan-Wochenendes.

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