Formel 1 Hamilton bedient die Reißleine: Lewis Hamilton hat endgültig genug Von A. Schenk 14. Februar 2026 F1-News Formel 1 Lewis Hamilton Lewis Hamilton übt scharfe Kritik am Formel-1-Reglement für 2026 Der siebenfache Weltmeister, der bei den offiziellen Wintertests in Bahrein und zuvor bereits in Barcelona erneut in seinem Ferrari Platz nehmen durfte, bezeichnete das neue technische Reglement als lächerlich komplex und befürchtet, dass die Fans den Faden komplett verlieren werden. Nach seinem ersten Testtag stand Hamilton den Medien Rede und Antwort und übte dabei direkt deutliche Kritik an der Richtung, in die sich der Sport aktuell entwickelt. „Ich war vor kurzem in einem Meeting, in dem die neuen Regeln erklärt wurden. Man braucht wirklich ein Diplom, um das alles zu verstehen“, sagte Hamilton. „Es ist so kompliziert geworden, dass kein Fan mehr folgen kann. Es ist lächerlich komplex.“ Lies auch: George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Das neue Format geht zu Lasten des Spektakels Das neue Reglement für 2026 führt eine Reihe tiefgreifender Änderungen ein. Von regenerativem Bremsen über aktive Aerodynamik bis hin zur Energierückgewinnung und automatisierten Deployment-Strategien. Das Ziel ist ein effizienterer und technologisch fortschrittlicherer Rennsport, doch Hamilton bezweifelt, dass dies dem Spektakel zugutekommt. Hamilton wies auch auf die Unterschiede beim Energiemanagement zwischen den verschiedenen Strecken hin. In Barcelona mussten die Piloten auf einer Qualifying-Runde teilweise bis zu 600 Meter Lift-and-Coast anwenden. Eine Fahrtechnik, bei der früh vom Gas gegangen und gerollt wird, um Energie zu sparen. „Das ist nicht das, worum es beim Rennsport gehen sollte“, so Hamilton. „In Bahrein haben wir dieses Problem weniger, weil es dort viele Bremszonen gibt. Aber das grundlegende Problem bleibt bestehen.“ Ein weiterer Knackpunkt ist die Rückgewinnung der Batterieleistung. Die Fahrer sind teilweise gezwungen, weit in den ersten Gang zurückzuschalten, nur um die erforderliche Energie-Rückgewinnung zu erzwingen. „Wir können nicht genug Energie zurückgewinnen, deshalb müssen wir die Motoren extrem hochdrehen.“ „Das ist der Grund, warum wir in einigen Kurven in den zweiten oder sogar ersten Gang herunterschalten müssen.“ „Rein um das letzte Quäntchen Batterieleistung zurückzuerhalten“, erklärte er. Hamiltons Sorgen werden im Paddock weitgehend geteilt. Andere Fahrer, darunter anonyme Quellen bei Teams wie Red Bull und Mercedes, haben gewarnt, dass das neue Format den Sport langsamer und strategielastiger machen könnte, möglicherweise zu Lasten der Show. Angesichts der Saison 2026 und einer bevorstehenden technischen Revolution wird immer deutlicher, dass die FIA eine schwierige Balance finden muss: Technologischer Fortschritt auf der einen Seite, Verständlichkeit und Entertainment auf der anderen. „Wir machen es uns unnötig schwer. Racing sollte klar, hart und kompetitiv sein. Und keine Lehrstunde in theoretischer Physik.“ Lies auch: Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Lies auch: Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Formel 1 Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Formel 1 Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Formel 1 FIA greift bei Mercedes durch: George Russell disqualifiziert Formel 1 „Max Verstappen gewinnt UFC-Schlacht gegen Lewis Hamilton“ Formel 1 Fans aufgepasst: Formel-1-Rennen an diesem Wochenende an einem anderen Tag
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