Formel 1 Hadjar zur richtigen Zeit am richtigen Ort DETROIT, MICHIGAN - JANUARY 15: <> at Michigan Central Station on January 15, 2026 in Detroit, Michigan. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) Von A. Schenk 14. Februar 2026 F1-News Formel 1 Isack Hadjar Red Bull Isack Hadjar bei Red Bull Racing: Das Formel-1-Debüt für 2026 verspricht Hochspannung. Nicht nur, weil Hadjar der jüngste Fahrer seit Daniel Ricciardo ist, der es wagt, an der Seite von Max Verstappen im selben Team anzutreten, sondern auch, weil diese Saison auf technischer Ebene eine völlig neue Ära einläutet. Die Autos sind kleiner, leichter und das Aerodynamik-Konzept wurde mit der Wiedereinführung der Overbody-Aero sowie beweglichen Flügeln drastisch überarbeitet. Die größte Veränderung dürfte sich jedoch unter der Motorhaube befinden. Hybride Power Units mit einer 50/50-Verteilung zwischen elektrischer Leistung und Verbrennungsmotor. Für die Fahrer bedeutet dies einen völlig neuen Ansatz beim Energiemanagement, insbesondere durch das neue Boost-System und den Ersatz von DRS durch einen Override-Modus. Für Hadjar könnte dies der perfekte Zeitpunkt sein. Nicht, weil er zwangsläufig schneller als Verstappen ist, sondern weil die Karten neu gemischt werden. Mit einer komplett neuen Fahrzeuggeneration schwindet der Vorteil, den Verstappen jahrelang in einem Auto hatte, das exakt auf seinen Fahrstil zugeschnitten war. Lies auch: George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Mercedes, Ferrari und McLaren sind zu stark geworden Nun müssen alle Piloten das Fahren neu erlernen. Wer diese Anpassung am schnellsten meistert, kann sich einen Vorsprung erarbeiten, der über den reinen Grundspeed hinausgeht. Kommentator Alex Brundle bezeichnet Hadjar daher zu Recht als einzigartigen Kandidaten innerhalb des Red Bull-Kaders. Seiner Meinung nach ist Hadjar der erste Teamkollege seit Jahren, der tatsächlich den Raum bekommt, seinen eigenen Stil innerhalb des Teams zu entwickeln. Das Timing spielt ihm in die Karten, nicht nur wegen der Reglementänderungen, sondern auch, weil sich Red Bull im Jahr 2026 nicht mehr nur auf einen Fahrer konzentrieren will. Mercedes, Ferrari und McLaren sind zu stark geworden. Die Ära einer Ein-Mann-Armee an der Spitze scheint vorbei zu sein. Brundle macht zudem deutlich, dass Hadjar genau weiß, was ihn erwartet. Er stößt zu einem Team, in dem sich jahrelang alles um Verstappen drehte, einen Fahrer, der seine Dominanz mit vier Weltmeistertiteln unter Beweis gestellt hat. Dass Hadjar diese Herausforderung dennoch annimmt, sagt viel über seine Ambitionen und seine Einschätzung des Momentums aus. Er entscheidet sich gegen einen schrittweisen Aufbau beim Schwesterteam RB und wählt stattdessen den direkten Vergleich mit dem Besten der Besten. Lies auch: Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Lies auch: Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Formel 1 Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Formel 1 Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Formel 1 FIA greift bei Mercedes durch: George Russell disqualifiziert Formel 1 „Max Verstappen gewinnt UFC-Schlacht gegen Lewis Hamilton“ Formel 1 Fans aufgepasst: Formel-1-Rennen an diesem Wochenende an einem anderen Tag
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