Formel 1

Große Probleme bei Aston Martin: Ursache endlich identifiziert

Große Probleme bei Aston Martin: Ursache endlich identifiziert
Lance Stroll of Aston Martin Aramco during the Formula 1 pre-season testing at Sakhir Circuit in Sakhir, Bahrain on February 13, 2026. (Photo by Jakub Porzycki/NurPhoto)

Enttäuschendes Fazit nach dem Bahrain-Test: Das hyperambitionierte Aston-Martin-Team hinkt den eigenen Erwartungen noch hinterher.

Mike Krack räumt ein, dass die Formel-1-Saison 2026 für Aston Martin ein langer Weg werden wird. Es ist das erste Jahr der Zusammenarbeit mit Honda unter dem tiefgreifend überarbeiteten technischen Reglement.

Angesichts der größten Regeländerung in der modernen F1-Ära steht Aston Martin vor einer einzigartigen Herausforderung: Sie sind das einzige Team, das das neue Honda-Power-Unit nutzt.

Trotz der Verpflichtung von Stardesigner Adrian Newey und der Eröffnung eines brandneuen Windkanals im April zeichnen sich bereits erste Anlaufschwierigkeiten ab.

Während der Testtage in Barcelona verlief für das Team alles andere als reibungslos. Lance Stroll berichtete, dass das Auto „vierieinhalb Sekunden“ zu langsam sei. Eine harte Realität für ein Team, das massiv investiert hat und mit hohen Erwartungen angetreten ist.

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Noch keine Sorgen bei Aston Martin

Dennoch bleibt Teamchef Mike Krack realistisch und hoffnungsvoll. Seiner Meinung nach handelt es sich um einen Reifeprozess, in dem Team und Motorenlieferant einander erst noch besser verstehen lernen müssen. Es handele sich um eine klare Lernkurve.

„Dies ist eine Formel, in der alle Parteien eng zusammenarbeiten müssen. Je besser diese Integration gelingt, desto schneller macht man Fortschritte.“

„Wir arbeiten jetzt mit einem neuen Partner zusammen, also müssen wir uns erst kennenlernen. Aber wir haben bereits gute Schritte gemacht. Wir sprechen die gleiche Sprache und verfolgen dasselbe Ziel.“

Krack betont, dass das Team die Entwicklung des Autos und der Saison Tag für Tag angeht.

„Wir gehen Schritt für Schritt vor. Im Moment müssen wir erst einmal sicherstellen, dass wir Kilometer sammeln und das Auto zuverlässig läuft.“

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„Danach widmen wir uns dem Programm und dem Entwicklungsplan, den wir gemeinsam erstellt haben.“

Eine der größten Sorgen rund um den AMR26 betrifft die Power-Unit von Honda. Diese offenbarte bereits während der ersten Testwoche Schwachstellen bei der Zuverlässigkeit. Infolgedessen kam das Team an drei Tagen auf nur etwas mehr als 200 Runden – die Hälfte dessen, was die Top-Teams absolvierten.

Trotzdem bleibt Krack optimistisch. Laut ihm geht es bei Partnerschaften vor allem darum, eine Beziehung aufzubauen und das Gesamtpaket zu verbessern.

„Eine solche Zusammenarbeit oder ein solches Paket muss man entwickeln. Das ist nichts, was man einfach ‚anschaltet‘ und was dann sofort funktioniert.“

„Da sind Menschen involviert, verschiedene Kulturen, verschiedene Denkweisen.“

„Aber wir befinden uns auf einem guten Niveau. Wir teilen unsere Probleme und unsere Prioritäten.“

„Und es gibt keine Magie in der Formel 1. Man muss einfach knallhart arbeiten und sich Schritt für Schritt durchkämpfen.“

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