Formel 1

Gesundheitszustand von Michael Schumacher: Hoffnungsvolle Nachrichten nach medizinischem Durchbruch

Gesundheitszustand von Michael Schumacher: Hoffnungsvolle Nachrichten nach medizinischem Durchbruch
MONZA, ITALY - SEPTEMBER 01: Michael Schumacher of Germany and Ferrari smiles after the Vodafone Race on Piazza Duomo in Milan during the preview to the Italian F1 Grand Prix on September 1, 2005 in Monza, Italy. (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images) *** Local Caption *** Michael Schumacher

Michael Schumachers schwerer Ski-Unfall in Frankreich liegt bereits zwölf Jahre zurück.

Zwölf Jahre ist es her, dass das Leben von Michael Schumacher nach seinem schweren Ski-Unfall in den französischen Alpen an einem seidenen Faden hing. Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister erlitt dabei schwere Hirnverletzungen.

Das Unglück ereignete sich am 29. Dezember 2013 im Skigebiet Méribel in Frankreich. Schumacher war dort gemeinsam mit seinem damals 14-jährigen Sohn Mick beim Skifahren.

Aufnahmen seiner Helmkamera zufolge war er nicht besonders schnell unterwegs, als seine Skier einen unter dem Schnee verborgenen Felsen berührten.

Dadurch wurde er nach vorne geschleudert und prallte mit dem Kopf gegen einen großen Felsbrocken. Der Aufprall war so heftig, dass sein Helm in zwei Teile zerbrach.

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Familie musste sich auf das Schlimmste vorbereiten

Schumacher wurde mit einem Hubschrauber in das Krankenhaus von Grenoble geflogen, wo die Ärzte zwei lebensrettende Operationen durchführten.

Um sein Gehirn zu schützen, wurde er in ein künstliches Koma versetzt und seine Körpertemperatur abgesenkt.

Seiner Familie wurde zu einem gewissen Zeitpunkt sogar mitgeteilt, dass sie sich auf das Schlimmste vorbereiten müsse.

Ursprünglich gingen die Mediziner davon aus, dass das Koma etwa 48 Stunden dauern würde, doch letztlich blieb Schumacher 250 Tage – mehr als acht Monate – im Koma. Im Juni 2014 erwachte er und wurde später zur weiteren Rehabilitation in sein Haus am Genfer See in der Schweiz verlegt.

Zuletzt sind einige kleine Details an die Öffentlichkeit gelangt, wie etwa Berichte darüber, dass er in einem Rollstuhl sitzt und auf bestimmte Reize reagieren kann.

Obwohl die Familie konsequent ihre Privatsphäre wahrt, berichten mehrere britische und deutsche Medien nun, dass Schumacher nicht vollständig bettlägerig ist, sondern sich in seinem Haus mit Hilfe von Pflegekräften und in einem Rollstuhl bewegen kann.

Im Jahr 2019 wurde berichtet, dass Schumacher sich einer experimentellen Stammzellentherapie im Georges-Pompidou-Krankenhaus in Paris unterzogen haben soll.

Der Kardiologe Philippe Menasché führte die Behandlung durch, bei der Zellen aus seinem Herzen verwendet wurden, um zu versuchen, das Nervensystem zu regenerieren.

Nach dieser Behandlung wurde gemeldet, dass Schumacher bei Bewusstsein sei, auch wenn ansonsten kaum Details bekanntgegeben wurden.

Geburtstag

Zu Beginn des neuen Jahres teilte seine Tochter Gina-Maria anlässlich seines Geburtstags ein seltenes Familienfoto aus der Zeit vor dem Unfall mit einer entsprechenden Bildunterschrift.

„The best forever. Happy birthday papa.“

https://www.instagram.com/p/DTD3EXmCEQk

Die intensive Pflege von Schumacher soll die Familie zehntausende Euro pro Woche kosten. Schumacher soll nicht in der Lage sein, selbstständig zu laufen, und ist auf einen Rollstuhl angewiesen.

Es werden so gut wie keine Gäste in sein Haus gelassen, ungeachtet des Standorts.

Eine der wenigen Ausnahmen bleibt Jean Todt, ehemaliger Ferrari-Teamchef und heutiger Freund der Familie. Todt bestätigte vor einem Jahr, dass er Schumacher regelmäßig besucht.

„Die Familie hat sich dazu entschlossen, keine Fragen zu seinem Gesundheitszustand zu beantworten, und diese Entscheidung respektiere ich.“

„Ich sehe ihn regelmäßig und mit Zuneigung, ihn und seine Familie. Unsere Verbindung geht über unsere gemeinsame berufliche Vergangenheit hinaus.“

„Es ist ein Teil meines Lebens, der nun weit weg von der Formel 1 ist,“ so der ehemalige Teamchef.

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