Formel 1

George Russell traut Red Bull nicht und erhebt schwere Vorwürfe

George Russell traut Red Bull nicht und erhebt schwere Vorwürfe

George Russell vermutet: Spielt Red Bull bei den Testfahrten in Bahrain bewusst mit verdeckten Karten?

Das Kräfteverhältnis ist ein zentrales Thema im Vorfeld der Formel-1-Saison 2026. Vor allem Mercedes und Red Bull konnten in der Vorbereitung überzeugen und werden von vielen Experten als potenzielle Favoriten beim Start des neuen Reglements gehandelt.

Red Bull hinterließ in der ersten Testwoche einen starken Eindruck, was zu viel Lob von der Konkurrenz führte. Mercedes-Teamchef Toto Wolff bezeichnete Red Bull als den Maßstab bei den neuen Motoren. In der zweiten Testwoche schien das Team aus Milton Keynes jedoch deutlich weniger schnell zu sein. Dieser Unterschied fiel auch Russell auf.

Mercedes-Pilot George Russell gab an, dass sein eigenes Team während der Tests keine Spielchen getrieben hat, um die Performance zu verschleiern. Laut dem Briten blieb Mercedes während beider Testwochen in Bezug auf Benzinmengen, Motorenmodi und Runpläne recht konstant.

Russell findet es aus diesem Grund umso auffälliger, dass Red Bull in der zweiten Testwoche laut seinen Daten etwa sieben Zehntel langsamer war als noch eine Woche zuvor. Gleichzeitig wurden Mercedes und Ferrari dank neuer Updates sogar um einige Zehntel schneller.

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Red Bull verlor in kurzer Zeit viel Tempo

Für Russell ist es schwer erklärbar, wie Red Bull in so kurzer Zeit so viel Tempo verlieren konnte. Er vermutet daher, dass das Team sich möglicherweise bewusst zurückgehalten hat, um weniger Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Im Motorsport gibt es einen speziellen Begriff für das bewusste Unterbieten der eigentlichen Leistungsfähigkeit, um die Konkurrenz im Unklaren zu lassen – dieses absichtliche Langsamfahren wird auch als Sandbagging bezeichnet. Und genau dessen bezichtigt Russell nun Red Bull.

Trotz der scheinbar schwächeren zweiten Testwoche erwartet er, dass Red Bull zum Saisonstart dennoch stark sein wird. Laut Russell ist es gerade deshalb so interessant zu sehen, wie sich das wahre Kräfteverhältnis bei den ersten Rennen entfalten wird.

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