Formel 1

Formel 1 passt Startprozedere bei Grand Prix an

Formel 1 passt Startprozedere bei Grand Prix an
F1 cars after completeing the first round of the race on track during the 2025 ETIHAD Airways Abu Dhabi F1 Grand Prix at Yas Marina Circuit, United Arab Emirates on December 7, 2025 (Photo by Nicolas Economou/NurPhoto via Getty Images)

FIA testet neues Startprozedere mit Blaulicht-Signal bei den Bahrain-Tests

Die FIA hat bestätigt, dass am Ende jedes Testtages in Bahrein ein simulierter Rennstart stattfinden wird, um ein neues Startlicht-Protokoll zu erproben.

Die Änderung erfolgt als Reaktion auf anhaltende Bedenken hinsichtlich des Verhaltens der neuen F1-Motoren beim Rennstart, nachdem das MGU-H-System weggefallen ist und mit kleineren Turbos gearbeitet wird.

In den vergangenen Tagen rückte das Thema mehrfach in den Fokus, vor allem weil die neuen Antriebseinheiten einige Sekunden länger benötigen, um in das ideale Arbeitsfenster für einen optimalen Start zu gelangen.

Dies führt zum Risiko von stehengebliebenen Fahrzeugen oder langsamen Starts, was von mehreren Teams und Fahrern als potenziell gefährlich eingestuft wurde.

Bittere Analyse zu Lewis Hamilton: „Diese Leidenschaft sehe ich bei ihm nicht mehr“

Lies auch: Bittere Analyse zu Lewis Hamilton: „Diese Leidenschaft sehe ich bei ihm nicht mehr“

Rote Flagge am Ende jedes Testtages

Dennoch ist das Feld gespalten. Während einige auf Anpassungen drängen, um die Sicherheit zu gewährleisten, sind andere der Meinung, dass die neue Situation schlichtweg Teil der Reglementänderungen ist und die Teams sich anpassen müssen.

Um den modifizierten Startvorgang zu testen, wird am Ende jedes Testtages gegen 18:50 Uhr Ortszeit die Rote Flagge gezeigt. Alle Autos kehren daraufhin in die Boxengasse zurück.

Anschließend verlassen sie die Box erneut für eine Formationsrunde, gefolgt von einer zusätzlichen Formationsrunde, bevor sie sich in der Startaufstellung aufstellen.

Danach beginnt das neue Pre-Startsignal: Alle Lichter über dem Grid blinken für fünf Sekunden blau. Nach Ablauf dieser fünf Sekunden folgt das normale Startlicht-System, wie es bei den Rennen zum Einsatz kommt.

Die vollständige Sequenz läuft also wie folgt ab:

Da weniger als ein Monat bis zum Saisonauftakt in Melbourne verbleibt, möchte die FIA mit diesen Testtagen wertvolles Feedback sammeln. So kann evaluiert werden, ob das neue Warnsystem hilft, die Risiken zu reduzieren, die durch die trägere Reaktionszeit der aktuellen Power Units entstehen.

Auf der Strecke präsentierten sich unterdessen Ferrari und McLaren am ersten Testtag stark. Charles Leclerc setzte am Vormittag die Bestzeit, womit Ferrari erneut die Zuverlässigkeit seines Antriebsstrangs unterstrich. Im Laufe des Tages übernahm Oscar Piastri die vorläufige Spitzenposition.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob das Experiment mit der angepassten Startprozedur überzeugend genug ist, um möglicherweise auch beim Saisonstart eingeführt zu werden.

Warum man aufpassen sollte, wenn ein Motorradfahrer an seinen Helm tippt (auch als Autofahrer)

Lies auch: Warum man aufpassen sollte, wenn ein Motorradfahrer an seinen Helm tippt (auch als Autofahrer)

LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring

Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen