Formel 1 Formel 1 kehrt nach sechs Jahren Pause auf den Nürburgring zurück Von A. Schenk 6. April 2026 Formel 1 Erstmals seit sechs Jahren: Formel-1-Boliden kehren auf den Nürburgring zurück. Es handelt sich um einen zweitägigen Pirelli-Reifentest am 14. und 15. April. McLaren und Mercedes sind die beiden Teams, die an diesem Test teilnehmen. Bei Mercedes kommen die aktuellen Meisterschaftsführenden George Russell und Kimi Antonelli zum Einsatz, während Lando Norris und Oscar Piastri die Farben von McLaren vertreten. Dies ist eine direkte Folge der geopolitischen Lage im Nahen Osten. Die zweitägige Session auf der deutschen Rennstrecke wurde als Ersatz für einen ursprünglich geplanten Test in Bahrein angesetzt, der aufgrund des Krieges in der Region kurzfristig abgesagt werden musste. Durch diese Absagen entstand plötzlich eine einmonatige Lücke im Formel-1-Kalender, die die Teams nun für sich nutzen. Am 9. und 10. April legt zunächst Ferrari auf der hauseigenen Teststrecke in Fiorano los, wo ein Regenreifentest auf dem Programm steht. Die Sprinkleranlagen rund um den Kurs kommen dabei wie gerufen. Mercedes und McLaren folgen im Anschluss mit den Trockenreifen auf dem Nürburgring. Die Wahl des Nürburgrings ist kein Zufall. Die Grand-Prix-Strecke verfügt über die höchste FIA-Klassifizierung Grade 1 und erfüllt damit alle Anforderungen für moderne Formel-1-Standorte. Der 5,148 Kilometer lange Kurs umfasst 17 Kurven und bietet den Teams ein abwechslungsreiches Layout, das für effiziente Testarbeit auf diesem Niveau unerlässlich ist. Das letzte offizielle F1-Event auf dem Nürburgring fand im Jahr 2020 statt. Während der damaligen Corona-Saison wurde das Rennen als Notlösung in den Kalender aufgenommen und firmierte unter dem Namen Großer Preis der Eifel. Der Sieg ging damals an Lewis Hamilton, der knapp vor Max Verstappen die Ziellinie überquerte. Dass der Nürburgring nun erneut im Rampenlicht steht, hat auch massiv mit Verstappen selbst zu tun. Der viermalige Weltmeister sorgte in den vergangenen Wochen für ordentlich Aufmerksamkeit für die Strecke, indem er dort mehrfach im Mercedes-AMG GT3 unterwegs war, um sich auf sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Mai vorzubereiten. Verstappen entschied sich bewusst dazu, den Pirelli-Reifentest von Red Bull in Suzuka auszulassen, um stattdessen zusätzliche Runden auf der Nordschleife zu drehen. Lies auch: Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Lies auch: Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Formel 1 Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Formel 1 Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Formel 1 F1-Pilot schlägt nach 50G-Crash Alarm: „Wir sind gewarnt“ Formel 1 Max Verstappen erhält Warnung vor Nürburgring-Rennen: „Nicht drängeln“ Formel 1 Jos Verstappen warnt vor Red Bull-Chaos: „Das Team bricht auseinander!“