Formel 1 Formel 1-Aus für Max Verstappen: Weltmeister verkündet wegweisende Entscheidung auf persönlicher Website Formula 1 driver Max Verstappen of Oracle Red Bull Racing participates in the Formula 1 pre-season testing on day 2 at the Bahrain International Circuit for the Pre-season testing 1 2026 season in Sakhir, Bahrain, on February 13, 2026. (Photo by Marcel van Dorst/EYE4IMAGES/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 14. Februar 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen Red Bull Max Verstappen übt auf eigener Website deutliche Kritik an neuen F1-Autos Max Verstappen hat auf seiner eigenen Website Vestappen.nl mit seiner unverblümten Meinung über die neueste Generation der Formel 1-Boliden ausgepackt. Während des zweiten Tages der dreitägigen Testfahrten in Bahrain sprach der viermalige Weltmeister ausführlich mit der Presse und schonte dabei weder die Gefühle der FIA noch die der Teams. Auf die Frage, ob er Spaß daran habe, das neue Auto zu fahren, antwortete Verstappen zögerlich. „Es macht überhaupt keinen Spaß zu fahren. Ich würde sagen, das richtige Wort ist ‚Management‘. Aber auf der anderen Seite weiß ich auch, wie viel Arbeit im Hintergrund von den Jungs investiert wurde, gerade auf der Motorenseite.“ Lies auch: Geleakter Funkspruch enthüllt Verzweiflung bei Max Verstappen und Red Bull Das ist laut Verstappen das Ende der Formel 1 „Es macht also nicht immer Freude, das zu sagen, aber als Fahrer will ich auch realistisch sein: Das Gefühl ist nicht wirklich Formel 1-typisch. Es fühlt sich ein bisschen an wie Formel E auf Steroiden. Aber das Reglement ist für alle gleich, also muss man damit klarkommen.“ „Vieles von dem, was man als Fahrer an Input gibt, hat massiven Einfluss auf die Energie. Für mich ist das einfach keine Formel 1. Dann kann man genauso gut Formel E fahren, oder? Denn dort dreht sich alles um Energie, Effizienz und Management, das ist es, wofür sie stehen.“ „Also ja, vom Fahren her macht es nicht so viel Spaß. Gleichzeitig weiß ich, was für das Team auf dem Spiel steht: unser eigener Motor. Und wenn man die Begeisterung der Leute sieht, gebe ich natürlich alles, wenn ich im Auto sitze. Das wissen sie auch, aber die Begeisterung ist nicht sonderlich groß.“ Auf die Frage, ob Siege mit Red Bull seinen Pessimismus lindern würden, reagiert Verstappen nüchtern. „Ein Siegerauto spielt für mich keine Rolle. Es muss auch Spaß machen zu fahren, besonders an diesem Punkt meiner Karriere. Ich erkunde natürlich auch andere Dinge außerhalb der Formel 1, um Spaß zu haben. Ich meine, ich weiß, dass wir noch eine Weile an dieses Reglement gebunden sind, also werden wir sehen.“ Artikel geht weiter unter dem Bild. Laut Verstappen gibt es übrigens auch positive Aspekte: „Ich mag das Design, die Livery ist großartig. Das Auto sieht gut aus. Die Proportionen des Autos sind stimmig, denke ich. Das ist nicht das Problem, es ist einfach alles andere, was für mich Anti-Racing ist.“ „Ich will einfach normal fahren, so wie es sein sollte. Ohne mir Sorgen machen zu müssen, ob ich jetzt etwas länger oder kürzer bremse, oder einen Gang mehr oder weniger verwende, und dass das so viel Einfluss auf die Performance auf der Geraden hat. Solche Dinge. Zudem ist der Grip mit diesen Reifen momentan ziemlich gering. Und die Konfiguration des Autos ist meiner Meinung nach ein riesiger Rückschritt in der Art und Weise, wie es funktioniert.“ Abschließend wurde Max zu einer möglichen Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring befragt. „Dort kann ich wenigstens Vollgas fahren, ohne auf meine Batterie achten zu müssen“, scherzte er. „Ich will es machen, wir arbeiten an der Organisation, aber ich kann es noch nicht bestätigen. (…) Ich brauche ein Rennen (vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring), um die Abläufe zu lernen.“ Verstappen lässt also keinen Zweifel daran: Die neue Generation der F1-Autos ist seiner Meinung nach ein Fehlgriff. Was das für seine Zukunft im Sport bedeutet, muss sich in den kommenden Monaten zeigen. Zumindest hat er noch einen Vertrag bei Red Bull Racing bis einschließlich 2028. Schauen Sie sich unten das Interview an, das Verstappen Viaplay am Ende des zweiten Testtages gab: https://www.instagram.com/reel/DUqs9n2iWdK Lies auch: FIA untersucht Grid-Strafe gegen Mercedes: Urteil gefallen Lies auch: FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Geleakter Funkspruch enthüllt Verzweiflung bei Max Verstappen und Red Bull Formel 1 FIA untersucht Grid-Strafe gegen Mercedes: Urteil gefallen Formel 1 FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere Formel 1 Mysteriöses Problem bei Red Bull: Droht beim China-GP ein Debakel? Formel 1 Adrian Newey unter Verdacht: Manipulationsversuch gegenüber der FIA? Formel 1 Red Bull liefert beunruhigende Diagnose nach Hadjar-Ausfall