Formel 1 FIA zu horrender Schadensersatzzahlung an F1-Piloten verurteilt Von A. Schenk 9. März 2026 Bernie Ecclestone F1-News Felipe Massa Formel 1 Neue Wende im Rechtsstreit um die Formel-1-Weltmeisterschaft 2008. Ein britischer Richter hat entschieden, dass die FIA, Formula One Management und der ehemalige F1-Boss Bernie Ecclestone dem Ex-Piloten Felipe Massa vorerst 250.000 Pfund an Prozesskosten erstatten müssen. Dieser Betrag entspricht etwa 292.000 Euro. In dem Fall geht es um den berüchtigten Crashgate-Skandal beim Großen Preis von Singapur 2008. Massa macht geltend, dass ihn dieser Vorfall den Weltmeistertitel gekostet hat. In jener Saison landete er am Ende einen Punkt hinter Lewis Hamilton, der damals seinen ersten WM-Titel feierte. Nach einem früheren Gerichtsbeschluss vom November darf das Verfahren in der Hauptsache verhandelt werden. Der Richter gab Massa die Erlaubnis, den Versuch einer Schadensersatzklage fortzusetzen. Gleichzeitig wurde ein wesentlicher Teil seiner Forderungen abgewiesen. Massa hatte nämlich auch verlangt, offiziell als rechtmäßiger Weltmeister von 2008 anerkannt zu werden. Diesen Antrag wies das Gericht zurück. Lies auch: Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Das Hauptverfahren ruht vorerst Aus einem Gerichtsdokument, das Sky Sports News vorliegt, geht hervor, dass die FIA, Formula One Management und Ecclestone einen Teil der Kosten des jüngsten juristischen Verfahrens tragen müssen. Der Richter legte fest, dass sie gemeinsam 250.000 Pfund zahlen müssen. Die beteiligten Parteien haben 14 Tage Zeit, um den Betrag zu begleichen. Gleichzeitig fanden Teile der Anträge der Verteidigung Gehör. Der Richter stellte fest, dass eine zentrale Rechtsfrage dieses Falles direkt dem britischen Supreme Court vorgelegt werden kann. Dadurch ruht das Hauptverfahren vorerst, bis der Supreme Court eine Entscheidung über diesen juristischen Punkt getroffen hat. In der Zwischenzeit müssen die Parteien angepasste Prozessdokumente austauschen. Felipe Massa reagierte entschlossen auf die Entwicklungen und ist weiterhin von seinem Recht überzeugt. „Ich freue mich darauf, vor Gericht zu beweisen, dass sie sich verschworen haben, um die Wahrheit zu vertuschen.“ Artikel geht weiter unter der Abbildung. „Ich werde alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um sicherzustellen, dass diese Ungerechtigkeit korrigiert wird.“ „Die Formel 1 ist der größte Sport der Welt, aber es ist unerlässlich, dass sie auch der fairste ist.“ Die Kontroverse geht zurück auf den Großen Preis von Singapur 2008. Während dieses Rennens gab das Renault-Team seinem Fahrer Nelson Piquet Jr den Befehl, absichtlich einen Unfall herbeizuführen. Dies löste eine Safety-Car-Phase aus, die Teamkollege Fernando Alonso einen strategischen Vorteil verschaffte. Massa führte das Rennen zu diesem Zeitpunkt für Ferrari an, belegte jedoch aufgrund der chaotischen Boxenstopp-Phase und des Safety Cars am Ende nur den 13. Platz. Ein Jahr später enthüllte Piquet Jr, dass der Crash auf Anweisung seiner Teamleitung bewusst herbeigeführt worden war. Laut Massas Anwälten wusste Bernie Ecclestone bereits damals, dass der Unfall vorsätzlich geschah. Sie werfen Ecclestone und der FIA vor, es versäumt zu haben, sofort eine vollständige Untersuchung einzuleiten. Dadurch blieb das Rennergebnis und letztlich auch die Weltmeisterschaft unberührt. Die FIA, Formula One Management und Vertreter von Ecclestone haben bisher keine ausführliche Stellungnahme zum jüngsten Urteil abgegeben. Unterdessen bleibt das Verfahren einer der umstrittensten juristischen Konflikte in der Geschichte der Formel 1. Lies auch: Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Lies auch: Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Formel 1 Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Formel 1 Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Formel 1 F1-Pilot schlägt nach 50G-Crash Alarm: „Wir sind gewarnt“ Formel 1 Max Verstappen erhält Warnung vor Nürburgring-Rennen: „Nicht drängeln“ Formel 1 Jos Verstappen warnt vor Red Bull-Chaos: „Das Team bricht auseinander!“