Formel 1

FIA-Steward bricht das Protokoll: „Verstappen ist eine Kriegsmaschine“

FIA-Steward bricht das Protokoll: „Verstappen ist eine Kriegsmaschine“

Schweigepflicht gebrochen: F1-Stewards geben trotz Verbot Einblicke in ihre Arbeit

Immer mal wieder plaudern Insider aus der Formule 1 aus dem Nähkästchen, wie es hinter den Kulissen der Königsklasse wirklich zugeht. Damit sind nicht die gängigen Floskeln gemeint, die Schauspieler von sich geben, wenn sie mit ihrem VIP-Pass durch das Fahrerlager paraderen und von Martin Brundle interviewt werden.

So gab Vitantonio Liuzzi kürzlich beispielsweise einen Einblick in seine Arbeit als FIA-Steward. Das ist an sich schon bemerkenswert, da es eher selten vorkommt, dass die Kommissare die Erlaubnis erhalten, mit den Medien über ihre Tätigkeit zu sprechen.

Für Scontro Diretto machte der Italiener vor kurzem jedoch eine Ausnahme. Dabei wurde Liuzzi auch gefragt, welchen Rat er als Mentor Fahrern wie Max Verstappen, Lando Norris und Oscar Piastri geben würde. Liuzzi lieferte eine überraschende Antwort in Bezug auf den amtierenden Weltmeister.

“Verstappen würde ich gar nichts sagen,” antwortete Liuzzi lachend.

“Er würde sowieso nicht auf mich hören. Es interessiert ihn kein bisschen, was andere ihm sagen.”

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Norris und Piastri können sich noch deutlich steigern

Laut Liuzzi hat Verstappen Ratschläge auch nicht unbedingt nötig. Der FIA-Steward rät den McLaren-Piloten stattdessen dazu, sich genauer anzuschauen, was Verstappen auf der Strecke eigentlich macht.

“Norris und Piastri würde ich ans Herz legen, jedes Rennen von Max genau zu studieren.”

“Er hat beide in jedem Rennen in Schwierigkeiten gebracht und versteht es immer, alles zu seinem Vorteil zu wenden.”

Liuzzi glaubt, dass bei Norris und Piastri noch deutliches Verbesserungspotenzial vorhanden ist.

“Ich würde beiden raten, die Regeln für Überholmanöver zu analysieren, anzuschauen und zu verinnerlichen. Dann hätte sich auch Piastri in Brasilien besser positionieren können.”

Der Australier kassierte in Brasilien eine Strafe, nachdem er beim Safety-Car-Restart mit Kimi Antonelli kollidiert war, der wiederum Charles Leclerc berührte. Piastri erhielt eine Zeitstrafe von zehn Sekunden. Liuzzi betont, dass der Fehler eindeutig bei Piastri lag.

“Verstappen hätte sich besser positioniert. Ich will damit nicht sagen, wer im Recht oder Unrecht war,” gibt sich Liuzzi vorsichtig.

“Aber ich versichere euch: Max denkt immer darüber nach, wie er sich positioniert, egal ob er überholt oder überholt wird, um nicht den Kürzeren zu ziehen.”

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