Formel 1 FIA greift ein: Neue Regeln angekündigt AUSTIN, TEXAS - OCTOBER 17: Toto Wolff, Executive Director of Mercedes AMG Petronas F1 Team in the Team Principals Press Conference prior to Sprint Qualifying ahead of the F1 Grand Prix of United States at Circuit of The Americas on October 17, 2025 in Austin, Texas. (Photo by Bryn Lennon/Getty Images) Von A. Schenk 10. Februar 2026 F1-News Formel 1 Mercedes Nikolas Tombazis FIA räumt Nachbesserungsbedarf beim Formel-1-Motorenreglement für 2026 ein Nikolas Tombazis, Formel-Direktor der FIA, erklärte in einem Video, dass derzeit Diskussionen darüber geführt werden, dass bestimmte Teams es schaffen, das maximale Verdichtungsverhältnis von 16:1 zu überschreiten, sobald der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat. Obwohl er keinen Hersteller namentlich nannte, steht Mercedes schon länger im Fokus der Spekulationen. Neben dem Werksteam nutzen auch McLaren, Williams und Alpine die Antriebseinheiten von Mercedes. „Wie immer versuchen clevere Ingenieure, jeden erdenklichen Vorteil zu nutzen.“ „Einige haben Wege gefunden, das Verdichtungsverhältnis potenziell zu erhöhen, wenn der Motor heiß ist.“ Lies auch: George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Sieg nicht durch das Dehnen des Reglements „Darüber führen wir derzeit Gespräche“, so Tombazis weiter. Die FIA will die Situation noch vor dem Saisonstart klären, um Diskussionen abseits der Rennstrecke zu vermeiden. „Wir wollen keine Kontroversen oder juristischen Auseinandersetzungen.“ „Der Kampf muss auf der Strecke stattfinden, nicht vor Gericht oder bei den Kommissaren. Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck an einer Lösung.“ Die Begrenzung des Verdichtungsverhältnisses wurde im Zuge der umfassenden Reform des Motorenreglements für 2026 eingeführt, die vor allem darauf abzielt, neue Hersteller anzulocken. In dieser Hinsicht haben sich die neuen Regeln bereits als Erfolg erwiesen. Audi und Red Bull-Ford sind dabei, Honda kehrt zurück und Cadillac steigt ab 2029 ein. Lediglich Renault hat sich zurückgezogen. Laut Tombazis wäre die Anzahl der Motorenlieferanten ohne diese Reform massiv geschrumpft. „Hätten wir diese Änderungen nicht vorgenommen, hätten wir jetzt wahrscheinlich nur noch zwei Motorenhersteller übrig.“ „Das wäre ein großes Problem gewesen.“ Aus diesem Grund wurden die Regeln vereinfacht und die Entwicklungskosten gesenkt. Die Reduzierung des Verdichtungsverhältnisses von 18:1 auf 16:1 war Teil dieser Maßnahmen. „18:1 war fast kein Limit, das wurde selten erreicht.“ „16:1 ist realistischer und sorgt für mehr Chancengleichheit, insbesondere für neue Akteure, die mit einem Rückstand starten.“ Die FIA räumt ein, dass Teams immer nach kreativen Interpretationen des Technischen Reglements suchen werden. Bei Hunderten von Ingenieuren pro Team sei dies unvermeidlich, sagt Tombazis. Die FIA möchte jedoch verhindern, dass die Meisterschaft dadurch entschieden wird, wer die Regeln am besten biegen kann. „Das war bei neuen Reglements schon immer so. Aber unsere Ambition ist klar.“ „Dies soll eine Meisterschaft des technischen und sportlichen Könnens sein, nicht der juristischen Interpretation.“ Lies auch: Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Lies auch: Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Formel 1 Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Formel 1 Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Formel 1 FIA greift bei Mercedes durch: George Russell disqualifiziert Formel 1 „Max Verstappen gewinnt UFC-Schlacht gegen Lewis Hamilton“ Formel 1 Fans aufgepasst: Formel-1-Rennen an diesem Wochenende an einem anderen Tag
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