Formel 1 FIA greift bei Mercedes durch: George Russell disqualifiziert MONZA, ITALY - SEPTEMBER 7: George Russell of Great Britain and Mercedes speaks in the media pen during the F1 Grand Prix of Italy at Autodromo Nazionale Monza on September 7, 2025 in Monza, Italy. (Photo by Kym Illman/Getty Images) Von A. Schenk 12. März 2026 F1-News Formel 1 George Russell Mercedes George Russell dominiert den Großen Preis von Australien: Überlegener Sieg mit vielen offenen Fragen Aus diesem Grund hat die FIA nach dem ersten Rennen der Formel 1 Saison 2026 entschieden, eine zusätzliche Überprüfung am Mercedes von George Russell durchzuführen. Der Brite konnte in Melbourne auf dem Albert Park Circuit einen dominanten Sieg einfahren, woraufhin die FIA auf Nummer sicher gehen wollte und kontrollierte, ob Russell diesen Triumph in einem reglementkonformen Auto errungen hat. Im Jahr 2024 musste Russell in Spa-Francorchamps nach einer ähnlichen Kontrolle seinen Sieg an den damaligen Mercedes Teamkollegen Lewis Hamilton abtreten. Russell gewann in jenem Jahr zwar den Großen Preis von Belgien, doch nach dem Rennen stellte sich heraus, dass sein Auto zu leicht war, da sich zu wenig Kraftstoff im Boliden befand. Der Sieg wurde ihm aberkannt und seinem Landsmann zugesprochen. Lies auch: „Hannah Schmitz könnte nach Gianpiero Lambiase die Nächste sein, die Red Bull verlässt“ Russells Überprüfung kein Zufall Die FIA wollte sicherstellen, dass sich ein solches Szenario im Jahr 2026 nicht wiederholt, weshalb der Mercedes W17 des mittlerweile sechsmaligen Grand Prix Siegers einer Sonderprüfung unterzogen wurde. Im Rahmen der Stichproben-Kontrolle wurde überraschend der Wagen von Russell ausgewählt und von der FIA für eine umfassende physische Inspektion komplett zerlegt. Auch der Frontflügel wurde von den Kommissaren der FIA ausführlich begutachtet. Zum Glück für Russell und Mercedes entsprachen alle zusätzlich geprüften Teile an seinem Auto dem Technischen Reglement, sodass der Brite seinen ersten Saisonsieg 2026 behalten durfte. Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt. Wer glaubt, dass es sich tatsächlich um eine reine Zufallskontrolle handelt, bei der zufällig Russells Auto ausgewählt wurde und die FIA eine Nummer aus dem Hut zieht, der irrt sich gewaltig. Die FIA weiß im Vorfeld sehr genau, wen sie kontrollieren will und wen nicht. Das kommunizieren sie dem betroffenen Team jedoch nicht direkt. Als Rennstall hat man im Prinzip keine Ahnung, wann man kontrolliert wird. Das ist der eigentliche Grund, warum dies als Stichproben-Kontrolle bezeichnet wird. Die FIA würfelt nicht um die Auswahl der Autos, sondern wählt gezielt den Boliden aus, der ihre Aufmerksamkeit erregt hat, wie im Fall von Russells Mercedes W17 in Australien. Lies auch: Rückschlag für Red Bull: FIA verbietet Motoren-Trick Lies auch: Jos Verstappen spricht Verbot aus: Max darf „nicht hier“ fahren Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 „Hannah Schmitz könnte nach Gianpiero Lambiase die Nächste sein, die Red Bull verlässt“ Formel 1 Rückschlag für Red Bull: FIA verbietet Motoren-Trick Formel 1 Jos Verstappen spricht Verbot aus: Max darf „nicht hier“ fahren Formel 1 F1-Vater wütend: „Sie hatten ihn schon vor dem Start abgeschrieben“ Formel 1 Vier Fahrer, die Verstappen bei einem vorzeitigen Red-Bull-Abschied ersetzen könnten Formel 1 Damon Hill kehrt ins F1-Paddock zurück