Formel 1

FIA bezieht Stellung zu Ferraris innovativem Heckflügel für die F1 2026

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FIA bestätigt Rechtmäßigkeit von Ferraris innovativem Heckflügel in Bahrain

Die FIA hat offiziell bestätigt, dass der innovative Heckflügel von Ferrari, der in dieser Woche bei den Wintertests in Bahrein für Aufsehen sorgte, vollständig dem technischen Reglement der Formel 1 für 2026 entspricht.

Nikolas Tombazis, Direktor für Formelsport beim internationalen Automobilverband, erklärte, dass Beschränkungen beim Öffnungswinkel des Heckflügels bewusst aus dem technischen Reglement gestrichen wurden und das Ferrari-Design aus diesem Grund absolut zulässig ist.

Ferraris SF-26 zog am Donnerstag mit einem auffälligen Mechanismus zur Aktivierung des sogenannten Low-Drag-Modus die Aufmerksamkeit auf sich. Dieser gilt gewissermaßen als Nachfolger des seit vergangenem Winter abgeschafften DRS.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen klappt das obere Flap des Heckflügels bei Ferrari um fast 270 Grad weg, wenn das System aktiviert wird, was den Luftwiderstand massiv reduziert und den Topspeed deutlich erhöht.

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Die FIA will mehr Spielraum bei der Luftwiderstandsreduzierung bieten

Lewis Hamilton testete das System am Donnerstagmorgen nur kurzzeitig, bevor er aufgrund eines technischen Problems vorübergehend an die Box zurückkehren musste.

In der Nachmittagssession nutzte er wieder die traditionelle Flügelkonfiguration, doch Teamchef Frédéric Vasseur schloss nicht aus, dass die radikale Lösung im späteren Saisonverlauf erneut zum Einsatz kommen wird.

Während einer Medienrunde am Freitag wurde Tombazis direkt nach der Legalität des Ferrari-Entwurfs gefragt. Der griechische FIA-Verantwortliche stellte klar, dass der Verband den Teams bewusst mehr Spielraum eingeräumt hat, um innovative Wege zur Verringerung des Luftwiderstands zu finden.

„Im Allgemeinen fördern wir Lösungen, die den Drag reduzieren.“

„Aus diesem Grund wurden die Beschränkungen für den Öffnungswinkel des Heckflügels, die im letzten Jahr noch galten, für diese Saison nicht beibehalten,“ so Tombazis.

Er fügte hinzu:

„Die Idee ist, den Teams mehr Freiheit zu geben. Und basierend auf dem, was wir gesehen haben, entspricht die Ferrari-Lösung dem Reglement.“

Das Ferrari-Design passt damit perfekt in die Philosophie des neuen Reglements für 2026, das neben geringeren Abmessungen und Gewichten auch technologische Innovationen fördern soll.

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