Formel 1 Ferrari warnt F1-Konkurrenz und setzt Statement: Charles Leclerc lässt das Feld im Staub stehen Von A. Schenk 20. Februar 2026 Charles Leclerc F1-News Ferrari Formel 1 Max Verstappen Charles Leclerc setzt Ausrufezeichen: Bestzeit zum Testabschluss in Bahrain Der Ferrari-Pilot markierte auf dem Bahrain International Circuit eine Bestzeit von 1:31.992 Minuten und war damit der einzige Fahrer, dem der Sprung unter die 1:32er-Marke gelang. Seine Zeit erzielte er auf der C4-Mischung und blieb damit nur etwas mehr als zwei Sekunden hinter der Pole-Zeit von Oscar Piastri aus dem Jahr 2025 zurück. Leclerc spulte am Freitag stolze 130 Runden im SF-26 ab. Dabei sorgte nicht nur die reine Rundenzeit für Aufsehen, auch die Longruns machten einen stabilen Eindruck. In der letzten Stunde, in der traditionell alle Karten auf den Tisch gelegt werden, versuchten mehrere Teams noch einmal eine schnelle Zeit zu erzwingen. Ferrari blieb jedoch souverän an der Spitze. Lies auch: Brundle überrascht F1-Fans und verrät seinen Titelfavoriten Ferrari trumpft beim Start auf Ebenfalls auffällig waren die starken Probestarts der Scuderia. Diese sahen so solide aus, dass die Konkurrenz das Team bereits jetzt als ernsthafte Bedrohung auf dem Schirm hat. Sollten die Kräfteverhältnisse so bleiben, könnten Leclerc und Hamilton bei den vielbeachteten F1-Starts demnächst an allen vorbeiziehen. Hinter Leclerc belegte der amtierende Weltmeister Lando Norris den zweiten Platz. Seinem McLaren fehlten fast neun Zehntelsekunden auf den Ferrari. Max Verstappen komplettierte die Top Drei und hinterließ am Nachmittag einen starken Eindruck, nachdem er das Cockpit von Isack Hadjar übernommen hatte. Der Niederländer erlebte eine problemlose Session und legte mehr als eine Renndistanz zurück. Ein Angriff auf die Bestzeit blieb jedoch aus. George Russell und Pierre Gasly komplettierten die Top Fünf. Für McLaren verlief der Tag nicht ganz reibungslos. Norris stand zu Beginn des Nachmittags gut eine Stunde in der Garage. Dennoch konnte er sich mit einer wettbewerbsfähigen Zeit rehabilitieren. Mercedes verzeichnete am Vormittag eine Verzögerung, nachdem Andrea Kimi Antonelli ausgerollt war. Die Mechaniker lösten das Problem jedoch schnell, sodass Russell noch ein hohes Pensum absolvieren konnte. Bemerkenswert war auch die Leistung von Rookie Arvid Lindblad. Er spulte über den Tag verteilt beachtliche 164 Runden ab und sammelte damit einen wertvollen Datenschatz für Racing Bulls. Solche Kilometer sind in der Vorbereitung Gold wert. Putting in a shift 💪Lindblad's now completed 165 laps and he's not finished yet! #F1 #F1Testing pic.twitter.com/0Is19wFtqu— Formula 1 (@F1) February 20, 2026 Aston Martin erlebte einen dramatischen Abschluss der Wintertests. Lance Stroll kam lediglich auf sechs Runden und setzte keine offizielle Zeit. Damit blieb sein Kontingent bei mageren 32 Runden für die gesamte Woche stehen. Die Ursache liegt bei Motorenpartner Honda. Da in Bahrain nicht ausreichend Ersatzteile zur Verfügung standen, kam das Team kaum zum Fahren. Bereits zuvor in dieser Woche war Fernando Alonso mit schweren Motorproblemen liegengeblieben. Der britische Rennstall entschied sich, den Freitag vorzeitig zu beenden. Diese Situation setzt das Team mit Blick auf Melbourne massiv unter Druck. Auch Cadillac kämpfte mit Rückschlägen durch ein elektrisches Problem, das den Datendownload erschwerte. Williams dürfte sich ebenfalls kritische Fragen stellen. Carlos Sainz landete auf Rang zehn und verlor trotz der weichen C5-Reifen mehr als zwei Sekunden auf Leclerc. Dieser Abstand wirft Fragen bezüglich des puren Speeds des Autos aus Grove auf. Basierend auf den Zeiten scheint sich das Feld in drei Gruppen zu unterteilen. Ferrari, McLaren, Red Bull und Mercedes bilden erneut die Spitze. Dahinter folgen Teams wie Alpine, Haas und Racing Bulls. Der Rest scheint vorerst in der Rolle der Verfolger festzustecken. Gut zwei Wochen vor dem ersten Grand Prix scheint Ferrari das Momentum auf seiner Seite zu haben. Testzeiten sind zwar keine Garantie, aber die Kombination aus Speed, Zuverlässigkeit und starken Starts gibt den Tifosi Anlass zur Hoffnung. Still P1 ⏱️ 1m 31.992s#F1 #F1Testing pic.twitter.com/djTeljS8Bp— Formula 1 (@F1) February 20, 2026 Sie haben vielleicht schon davon gehört, dass Teams in der F1 „Sandbagging“ betreiben Hier ist die Erklärung dafür 👇#F1 #F1Testing pic.twitter.com/XfoU3WuUzZ The final dress rehearsal before Melbourne! Lights out in Bahrain concludes #F1Testing #F1 pic.twitter.com/tPqeHNgpRe— Formula 1 (@F1) February 20, 2026 Lies auch: Das F1-Auto, das unmittelbar vor dem Rennen für illegal erklärt wurde Lies auch: Trick mit dem Reifendruck: F1-Teams nutzen Grauzone – Pirelli warnt vor den Folgen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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