Formel 1

F1-Teamchef schlägt Alarm: „Das ist extrem“

F1-Teamchef schlägt Alarm: „Das ist extrem“

Adrian Newey sorgt bei Aston Martin-Debüt sofort für Aufsehen im Formel-1-Paddock

Der AMR26 ist das erste F1-Modell aus der Feder Neweys nach seinem Wechsel von Red Bull. Der Bolide zog beim Shakedown in Barcelona bereits alle Blicke auf sich. Insbesondere die Hinterradaufhängung des Autos fiel durch ihr markantes, unkonventionelles Design auf.

Williams-Teamchef James Vowles gehörte zu den vielen Beobachtern, die von den ersten Eindrücken beeindruckt waren. Er beschrieb die technischen Kniffe von Newey als „sehr extrem“.

Vowles erklärte, dass der legendäre Designer die Querlenker an Stellen positioniert habe, an denen sie seiner Meinung nach eigentlich nicht hingehören. Trotz seines lockeren Tons sprach Vowles voller Bewunderung über die Kreativität und den Mut, der aus diesem Entwurf spricht.

Auch Mercedes-Pilot George Russell hob die Hinterradaufhängung des AMR26 als eines der auffälligsten Elemente der neuen Fahrzeuggeneration hervor. Er gab zu Protokoll, dass das Auto optisch definitiv Eindruck hinterlasse, betonte jedoch, dass es in der Formel 1 letztlich um Rundenzeiten und nicht um Ästhetik gehe.

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In Silverstone ist die Aufhängung erstmals sichtbar

Vowles äußerte sich zudem positiv über andere Teams und Aspekte, die ihm während der Testtage in Barcelona auffielen. Er lobte die Zuverlässigkeit des neuen Red Bull-Ford Motors.

Ebenfalls würdigte er die konstante Performance des Ferrari SF-26 und bestätigte das bekannte Bild von Mercedes als einem Team, das exzellent darin ist, auf Reglementänderungen zu reagieren.

Laut Vowles war es beeindruckend, wie schnell einige Teams bereits Rennsimulationen absolvierten, kaum einen Tag nach Testbeginn.

Obwohl er einräumte, dass es schwierig sei, das Kräfteverhältnis zum jetzigen Zeitpunkt exakt einzuschätzen, machte Vowles deutlich, dass er vom Ansatz bei Aston Martin beeindruckt ist.

Die Kreativität von Newey bietet seiner Meinung nach nicht nur technische Vorteile, sondern liefert auch ein starkes Narrativ, das den Saisonauftakt zusätzlich interessant macht. Gleichzeitig gab er zu, dass er selbst lieber nicht der verantwortliche Designer für eine solch radikale Konstruktion gewesen wäre.

Newey selbst ließ bereits verlauten, dass der AMR26 zum Saisonstart in Melbourne noch ganz anders aussehen wird als die in Barcelona getestete Version. Dies unterstreicht die Erwartung, dass 2026 mit seinem neuen Motor- und Chassis-Reglement eine Saison rasanter Weiterentwicklung werden wird.

Williams entschied sich als einziges Team für eine Kombination aus Pullrod-Vorderachse und Pushrod-Hinterachse und versucht, das eigene Design bis zum zweiten Test in Bahrain weitgehend unter Verschluss zu halten.

Bei der Präsentation fehlten auf den offiziellen Renderings sogar Teile der Aufhängung. Erst beim Shakedown in Silverstone wurde die Aufhängungskonfiguration erstmals bestätigt und sichtbar.

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