Formel 1

F1-Pilot wirft das Handtuch: „Habe einfach keine Lust mehr“

F1-Pilot wirft das Handtuch: „Habe einfach keine Lust mehr“
ZANDVOORT, NETHERLANDS - AUGUST 24: Logan Sargeant of United States and Williams climbs out of his car after crashing during final practice ahead of the F1 Grand Prix of Netherlands at Circuit Zandvoort on August 24, 2024 in Zandvoort, Netherlands. (Photo by Mario Renzi - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Kein Platz mehr in der Königsklasse: Formel-1-Pilot zieht endgültigen Schlussstrich unter seine Karriere

Logan Sargeant heeft de Formule 1 achter zich gelaten en hij doet dat zonder spijt. In een exclusief gesprek met Motorsport-Total.com is de 25-jarige Amerikaan openhartig over zijn tijd in de koningsklasse en maakt duidelijk dat hij zijn ontslag bij Williams in 2024 niet als een verlies ervaart.

„Nein, ich bin mit der Formel 1 ziemlich durch. Das ist vermutlich das richtige Wort“, so Sargeant. Diese Aussage klingt nach einem endgültigen Abschied und nicht nach einem Fahrer, der auf seine nächste Chance wartet.

Sargeant gab 2023 sein Debüt in der Formel 1 über das Juniorprogramm von Williams und verbrachte zwei Saisons als Teamkollege von Alexander Albon. Bereits sein erstes Jahr war glücklos. Das interne Duell gegen Albon verlor er mit 1 zu 27 Punkten mehr als deutlich.

Im Jahr 2024 wurde es nicht besser. Nach 15 punktlosen Rennen ersetzte Williams ihn durch Franco Colapinto. Der entscheidende Rückschlag erfolgte nach einem heftigen Crash beim Grand Prix der Niederlande auf dem Circuit Zandvoort.

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Logan Sargeant richtet seinen Blick auf die World Endurance Championship

Trotzdem blickt Logan Sargeant nicht mit Bitterkeit auf den oben genannten Moment zurück. „Ehrlich gesagt war es mir egal“, sagt er. „Letztendlich wollte ich einfach nicht mehr dort sein, nachdem ich gesehen habe, wie einige Teams arbeiten.“ Es klingt nach Kritik an der Kultur und Arbeitsweise innerhalb der Formel 1, auch wenn er bei den Details vage bleibt.

Was ihn hingegen reizt, ist die World Endurance Championship. Ab 2026 wird Sargeant in der WEC an den Start gehen und beschreibt dies als bewusste und positive Entscheidung.

„Die WEC hat eine angenehmere, entspanntere Atmosphäre, in der alle gemeinsam an demselben Ziel arbeiten“, so der US-Amerikaner. Eine Beschreibung, die implizit viel darüber aussagt, wie er seine Zeit in der Formel 1 empfunden hat.

Die WEC ist eine Meisterschaft mit großen Herstellern wie Toyota, Ferrari, Porsche und BMW. Sargeant bezeichnet sie als „eine fantastische Meisterschaft mit fantastischen Herstellern.“ Der Wechsel vom Einzelsport zum Endurance-Racing scheint zudem besser zu seiner Persönlichkeit zu passen.

Der Text wird unter dem Bild fortgesetzt.

Sargeant hatte das Gefühl, „nie dazuzugehören“

Der Vergleich mit Oscar Piastri drängt sich auf. Die beiden kämpften 2020 um den Titel in der Formel 3, wobei Sargeant nur knapp den Kürzeren zog. Piastri legte danach einen beeindruckenden Aufstieg hin und fährt mittlerweile als Top-Pilot für McLaren. Sargeant wählte einen anderen Pfad und scheint damit im Reinen zu sein.

Auf die Frage, ob er auch in den kommenden Jahren in der WEC aktiv bleiben möchte, antwortet er ohne Zögern: „Ich hoffe es!“ Es ist ein einfacher Satz, der viel über seinen aktuellen Gemütszustand verrät. Während er in der Formel 1 nach eigenen Angaben nie das Gefühl hatte, wirklich dazuzugehören, findet er im Langstreckensport ein Umfeld, das ihm besser liegt.

Sargeants Geschichte ist nicht die eines frustrierten Piloten, der seinen Chancen nachtrauert. Es ist eher die Geschichte von jemandem, der entdeckt hat, dass Erfolg auch außerhalb der glamourösesten Rennserie der Welt zu finden ist.

Die WEC bietet ihm die Möglichkeit, eine neue Karriere in einem Umfeld aufzubauen, das er als angenehmer und gesünder beschreibt als das, was er aus dem Formel-1-Paddock kannte.

Ob er jemals in die Königsklasse zurückkehrt, scheint momentan in weiter Ferne zu liegen. Sargeant hat seine Wahl getroffen und bestreitet 2026 seine erste volle WEC-Saison in der Hoffnung auf eine lange Zukunft in dieser Meisterschaft.

Nicht der Einzige

Mehrere junge Fahrer, die über Juniorprogramme in die Königsklasse aufsteigen, prallen gegen die gleiche Mauer. Der Druck ist enorm und die Margen sind gering. Wer nicht schnell genug liefert, wird durch das nächste Talent aus dem eigenen Nachwuchskader ersetzt.

Colapinto stand im Fall von Williams bereits als Ersatz bereit und konnte sofort einspringen. Dieses System funktioniert effizient für die Teams, ist aber hart für die Fahrer, die das Nachsehen haben. Sargeant ist nicht der Erste und wird auch nicht der Letzte sein, dem auf diese Weise die Tür gewiesen wird.

Nyck de Vries erging es 2023 bei AlphaTauri nach nur einer halben Saison ebenso. Auch er wurde Mitte des Jahres nach Hause geschickt, als Liam Lawson seinen Platz übernahm.

Der Unterschied ist, dass Sargeant offen zugibt, den Sport auch von sich aus lieber hinter sich zu lassen. Nicht jeder Fahrer, der das Paddock verlässt, tut dies mit dem Wunsch nach einer Rückkehr, wie sich zeigt.

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