Formel 1 F1-Kommentator teilt gegen Fahrer aus und entschuldigt sich umgehend ZANDVOORT, NETHERLANDS - AUGUST 31: Lando Norris of Great Britain driving the (4) McLaren MCL39 Mercedes leads Max Verstappen of the Netherlands driving the (1) Oracle Red Bull Racing RB21 and Isack Hadjar of France driving the (6) Visa Cash App Racing Bulls VCARB 02 on track during the F1 Grand Prix of Netherlands at Circuit Zandvoort on August 31, 2025 in Zandvoort, Netherlands. (Photo by Mark Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images) Von A. Schenk 29. Juni 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis von Österreich Nikita Mazepin Nikita Mazepin mag zwar seit fast fünf Jahren keinen Grand Prix mehr in der Formel 1 bestritten haben, doch der junge Russe ist offensichtlich noch nicht vergessen. David Croft hat während der Live-Übertragung des Großen Preises von Österreich mit einer spitzen Bemerkung über den ehemaligen Formel-1-Fahrer Nikita Mazepin für Erheiterung gesorgt. Der Stammkommentator von Sky Sports F1 scherzte während einer ruhigeren Phase des Rennens über die zahlreichen schwarzen Reifenspuren auf dem Asphalt des Red Bull Ring. Sein Kollege Karun Chandhok musste lachen, bezeichnete die Bemerkung gleichzeitig aber als „hart“. Während des Rennens bemerkte Croft, dass auf verschiedenen Abschnitten der Strecke auffallend viele schwarze Striche zu sehen waren. Er erklärte, dass diese nicht von den Formel-1-Autos stammten, sondern von den Driftshows, die Red Bull im Laufe des Rennwochenendes organisiert hatte. Bereits am Freitag fand eine Demonstration statt, und auch am Samstag bekamen die Zuschauer mehrere Drift-Einlagen zu sehen. Während er die Ursache der Gummispuren erläuterte, entschied sich Croft zu einem Seitenhieb gegen Mazepin. Lies auch: Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Nach Driftshow war die Strecke voller Reifenspuren „Hier sind überall schwarze Striche. Sogar auf der Geraden. Es sieht fast so aus, als hätte Nikita Mazepin hier Demonstrationsfahrten absolviert.“ Der Kommentar sorgte sofort für Gelächter in der Kommentatorenkabine. Karun Chandhok reagierte unmittelbar. „Das ist hart, Crofty.“ Croft ließ sich davon wenig beirren. „Hart, aber fair“, antwortete er lachend. Wenig später schwächte er seine Aussage etwas ab. „Was wir dieses Wochenende haben, sind eine Menge Drifter, die das Publikum unterhalten. Meine Entschuldigung an Nikita Mazepin. Es tut mir leid.“ Mazepin fuhr lediglich eine Saison in der Formel 1. Der Russe debütierte 2021 bei Haas dank des Sponsorings des Düngemittelherstellers Uralkali, dem Unternehmen seines Vaters Dmitry Mazepin. In sportlicher Hinsicht wurde das Abenteuer des russischen Piloten jedoch nicht gerade ein Erfolg auf ganzer Linie. Er holte keinen einzigen WM-Punkt und landete fast die gesamte Saison am Ende des Feldes. Zudem erarbeitete sich Mazepin den Ruf eines Fahrers, der regelmäßig drehte oder von der Strecke abkam. In den sozialen Medien brachte ihm das den Spitznamen „Mazespin“ ein, ein Wortspiel, das auch nach seinem Abschied aus der Königsklasse noch jahrelang von Formel-1-Fans verwendet wurde. Nach dem Überfall auf die Ukraine verschwand Mazepin aus der F1 Zu einer zweiten Saison für Mazepin sollte es letztlich nie kommen, da Haas kurz vor dem Start des Jahres 2022 die Zusammenarbeit mit sowohl Mazepin als auch Hauptsponsor Uralkali nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine beendete, wodurch der Russe vorzeitig aus dem Formel-1-Grid verschwand. Crofts Witz wurde während der Übertragung von vielen Zuschauern aufgeschnappt und verbreitete sich schnell in den sozialen Medien. Viele Fans konnten den Humor verstehen und fanden die Anspielung auf Mazepins Ruf als Dreher-König treffend. Andere empfanden die Bemerkung als heftig, wenngleich auch Chandhok sichtlich zustimmte, dass das Timing komisch war. Der Vorfall zeigt einmal mehr, dass Croft während der Live-Sendungen gerne Raum für spontanen Humor lässt. Seine Kommentare sorgen regelmäßig für Diskussionen unter Formel-1-Fans, doch dieses Mal überwog das Gelächter. Selbst seine abschließende Entschuldigung an Mazepin klang nach einem deutlichen Augenzwinkern, wodurch der Witz letztlich vor allem als lockerer Seitenhieb wahrgenommen wurde. Lies auch: Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Lies auch: FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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