Formel 1 F1 im Chaos: Raketenangriffe überschatten Saisonauftakt in Australien MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 16: Lando Norris of Great Britain driving the (4) McLaren MCL39 Mercedes leads Oscar Piastri of Australia driving the (81) McLaren MCL39 Mercedes Max Verstappen of the Netherlands driving the (1) Oracle Red Bull Racing RB21 and the rest of the field at the start during the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Grand Prix Circuit on March 16, 2025 in Melbourne, Australia. (Photo by Clive Rose/Getty Images) Von A. Schenk 1. März 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis von Australien Großer Preis von Bahrain Unruhen im Nahen Osten sorgen für Chaos zum Formel-1-Saisonauftakt Der Auftakt der Formel 1 Saison 2026 wird von internationalen Spannungen im Nahen Osten überschattet. Teams und Mitarbeiter müssen Hals über Kopf ihre Reisepläne anpassen, um rechtzeitig in Melbourne zum Grand Prix von Australien einzutreffen. Am kommenden Wochenende startet die neue Saison im Albert Park, doch ein Großteil des F1-Personals befand sich nach den Wintertests in Bahrein noch im Nahen Osten. Aufgrund jüngster iranischer Angriffe auf Einrichtungen in Katar, Kuwait, Bahrein und den Vereinigten Arabischen Emiraten, als Reaktion auf amerikanische und israelische Raketenangriffe, wurden wichtige Flughäfen geschlossen. Insbesondere die Flughäfen von Doha und Dubai, die Hubs von Qatar Airways beziehungsweise Emirates, wurden vorübergehend stillgelegt. Infolgedessen mussten Tausende F1-Mitarbeiter und Teammitglieder alternative Routen suchen. Lies auch: Brundle überrascht F1-Fans und verrät seinen Titelfavoriten Flüge werden über Hongkong und Singapur umgebucht Berichten zufolge wurden viele Reisende über Hongkong oder Singapur umgebucht. Andere fliegen mit Qantas direkt nach Perth und nehmen von dort einen Inlandsflug an die australische Ostküste. Der Kalender sieht nach Australien Rennen in China am 15. März und Japan am 29. März vor. Dennoch könnten anhaltende Unruhen im Nahen Osten Auswirkungen auf spätere Events in der Region haben. Vor allem der Grand Prix von Bahrein am 12. April und Saudi-Arabien am 19. April stehen unter erhöhter Beobachtung. Auch später in der Saison sind noch zwei Rennen in der Region geplant: Katar am 29. November und das Saisonfinale in Abu Dhabi am 6. Dezember. Vorerst finden Bahrein und Saudi-Arabien wie geplant statt. Ein Sprecher der Formel 1 ließ wissen, dass die Situation genauestens beobachtet wird. „Unsere nächsten drei Rennen finden in Australien, China und Japan statt, nicht im Nahen Osten. Diese Events sind erst in einigen Wochen“, so der Sprecher. Artikel geht weiter unter dem Bild. „Wie immer beobachten wir die Situation genau und arbeiten mit den relevanten Behörden zusammen.“ Ein geplanter zweitägiger Reifentest von Pirelli in Bahrein wurde unterdessen abgesagt. Der Reifenlieferant erklärte, dass die Entwicklungssessions für Regenreifen aus Sicherheitsgründen gestrichen wurden. „Alle Pirelli-Mitarbeiter in Manama sind sicher in ihren Hotels.“ „Wir arbeiten daran, ihre Rückkehr nach Italien und Großbritannien so schnell wie möglich zu organisieren“, teilte das Unternehmen mit. Vorerst scheint der Saisonauftakt in Melbourne nicht in Gefahr zu sein, doch die internationalen Spannungen sorgen für einen unruhigen Vorlauf zum neuen F1-Jahr. Lies auch: Das F1-Auto, das unmittelbar vor dem Rennen für illegal erklärt wurde Lies auch: Trick mit dem Reifendruck: F1-Teams nutzen Grauzone – Pirelli warnt vor den Folgen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Brundle überrascht F1-Fans und verrät seinen Titelfavoriten Formel 1 Das F1-Auto, das unmittelbar vor dem Rennen für illegal erklärt wurde Formel 1 Trick mit dem Reifendruck: F1-Teams nutzen Grauzone – Pirelli warnt vor den Folgen Formel 1 Ferrari präsentiert genialen Technik-Kniff: Revolutionäre Neuerung am F1-Boliden enthüllt Formel 1 Hiobsbotschaft für Max Verstappen Formel 1 Formel 1 reagiert auf Raketenangriffe in Streckennähe