Formel 1 Ersatz für Zandvoort-GP gefunden: Regierung bietet für Formel-1-Rennen ab 2027 ZANDVOORT, NETHERLANDS - AUGUST 25: Max Verstappen of Oracle Red Bull Racing and The Netherlands during the F1 Grand Prix of Netherlands at Circuit Zandvoort on August 25, 2024 in Zandvoort, Netherlands. (Photo by Peter Fox - Formula 1/Formula 1 via Getty Images) Von A. Schenk 22. Februar 2026 F1-News Formel 1 Mohammed Ben Sulayem Zandvoort Wer wird der Nachfolger des Grand Prix von Zandvoort? Der Formel 1-Zirkus reist das ganze Jahr über um den Globus und gastiert auf fünf der sechs bewohnten Kontinente. Doch laut FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem ist es „erst dann eine echte Weltmeisterschaft, wenn wir auf allen bewohnten Kontinenten Rennen fahren!“ Entsprechend erfreut dürfte Ben Sulayem über die jüngsten Nachrichten aus Südafrika gewesen sein. Die dortige Regierung bewirbt sich nun offiziell um die Ausrichtung eines Formel 1-Rennens. Geplant ist ein Vertrag über drei Grands Prix, also bis einschließlich 2029. Das Rennen soll auf dem Kyalami Circuit stattfinden. Ein geschichtsträchtiger Ort, an dem bereits zwischen 1967 und 1985 Formel 1-Boliden ihre Runden drehten, nachdem die Strecke damals den Prince George Circuit in East London abgelöst hatte. Aktuell wird Kyalami noch als FIA Grade 2-Strecke geführt, doch die Genehmigungen für die notwendigen Anpassungen, um den FIA Grade 1-Status zu erhalten, liegen bereits vor. Lies auch: Große Enttäuschung bei Alpine-Pilot nach verpasster Chance auf ein Top-Wochenende Ein weiterer Anwärter Das gesamte Projekt soll unter der Leitung von Apex Circuit Design realisiert werden. Das Unternehmen war unter anderem bereits federführend beim Design des Grand Prix in Miami beteiligt. Die Kosten für das Upgrade, das eine Bauzeit von etwa drei Monaten in Anspruch nehmen soll, werden auf 4,5 bis 9 Millionen Euro geschätzt. Sollte der Zuschlag erfolgen, könnte Südafrika den Platz von Zandvoort übernehmen. Der Große Preis der Niederlande wird nach der kommenden Saison nämlich (vorerst) aus dem Kalender verschwinden. Die Organisatoren in Zandvoort haben sich dazu entschieden, den Vertrag nach 2026 nicht zu verlängern. Nicht ohne jedoch bei der Abschiedsvorstellung noch einmal ein Spektakel zu bieten, unter anderem mit dem ersten Sprintrennen auf niederländischem Boden. Südafrika ist im Übrigen nicht das einzige afrikanische Land, das Ambitionen auf einen F1 Grand Prix hegt. Auch Ruanda hat Interesse an einem Platz im Rennkalender angemeldet. Dort müsste allerdings erst noch eine komplett neue Rennstrecke aus dem Boden gestampft werden. Die Ausrichtung eines F1-Grand Prix soll in Südafrika zur Arbeitsplatzbeschaffung und zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen, wie Khumbudzo Ntshavheni, Ministerin im Präsidialamt, mitteilte. Da auch Portugal wieder in den F1-Kalender drängt, sind die Chancen für Südafrika zwar nicht gestiegen, ein Comeback bleibt jedoch weiterhin im Bereich des Möglichen. Lies auch: Nach dem Italien-GP: Antonelli schickt überraschende Warnung an Verstappen Lies auch: „Hier gibt es keine Regeln“: Hamilton teilt nach Monza-Drama gegen Ferrari aus Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Große Enttäuschung bei Alpine-Pilot nach verpasster Chance auf ein Top-Wochenende Formel 1 Nach dem Italien-GP: Antonelli schickt überraschende Warnung an Verstappen Formel 1 „Hier gibt es keine Regeln“: Hamilton teilt nach Monza-Drama gegen Ferrari aus Formel 1 Großes Lob für Max Verstappen: Viel Zuspruch nach besonderer Geste gegenüber Kimi Antonellis Vater Formel 1 Leclerc übt Selbstkritik nach turbulentem Monza-Rennen Formel 1 Russells Botschaft an Antonelli sorgt für Aufsehen
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