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Dieses 1,7 kg leichte Gadget verwandelt Ihr Fahrrad in ein E-Bike

Dieses 1,7 kg leichte Gadget verwandelt Ihr Fahrrad in ein E-Bike

Mit diesem Gadget wird dein herkömmliches Fahrrad in Sekundenschnelle zum E-Bike.

Zwei ehemalige Designer von Xiaomi und Samsung haben ein Startup gegründet, dessen Produkt sich deutlich von ihren bisherigen Tätigkeitsfeldern unterscheidet.

Statt auf Smartphones und Unterhaltungselektronik konzentrieren sie sich nun voll und ganz auf den Fahrradmarkt. Ihr Unternehmen Cyplore hat ein Nachrüstset entwickelt, mit dem jedes herkömmliche Fahrrad ganz einfach in ein E-Bike verwandelt werden kann.

Zum Marktstart bringt Cyplore zwei Modelle auf den Markt. Der Flex und der One teilen sich die gleichen technischen Spezifikationen: einen 250-Watt-Motor und einen Akku mit 111 Wh.

Die maximale Reichweite mit einer vollen Ladung beträgt 50 Kilometer. Obwohl die Leistungswerte identisch sind, unterscheidet sich das Design der beiden Modelle grundlegend voneinander.

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Hinterrad

Der Flex verfügt über einen Motor, der in das vorhandene Hinterrad des Fahrrads eingebaut wird. Beim One wird das Hinterrad komplett durch ein neues Exemplar mit integriertem Antrieb ersetzt.

Bei beiden Varianten führt ein Kabel vom Motor zum Akku. Dieser Akku ist am Rahmen befestigt und hat die kompakte und unauffällige Form einer Trinkflasche, sodass das gesamte System an jedem Fahrrad optisch dezent integriert ist.

Das Gewicht ist eine der bemerkenswertesten Eigenschaften beider Kits. Der One wiegt inklusive Akku 2,5 Kilogramm, während der Flex mit nur 1,7 Kilogramm deutlich leichter ausfällt.

Damit gehört der Flex zu den absolut leichtesten Aftermarket-Lösungen, die derzeit auf dem Markt für elektrische Fahrrad-Nachrüstsätze erhältlich sind.

Der leichteste Konkurrent und wie sich Cyplore abhebt

Die britische Marke Swytch bietet das einzige Kit an, das an das Gewicht des Flex herankommt. Dieses Set wiegt 1,5 Kilogramm und ist damit zwar etwas leichter, verfügt aber über eine andere und weniger diskrete Montageposition.

Das Swytch-Kit wird vorne am Lenker montiert, was es optisch wesentlich auffälliger macht als die Hinterradmontage von Cyplore. Für Radfahrer, die eine subtile Integration wünschen, ist dies ein relevanter Unterschied, der die endgültige Kaufentscheidung beeinflussen kann.

Der zunehmende Erfolg dieser Art von Umrüstkits passt zu einem breiteren Trend, der in Europa bereits seit einigen Jahren zu beobachten ist. Immer mehr urbane Radfahrer suchen nach einer erschwinglichen und praktischen Alternative zu einem komplett neuen E-Bike.

Ein Nachrüstset ermöglicht es nämlich, das vertraute Fahrrad zu behalten und gleichzeitig von der elektrischen Unterstützung beim Treten zu profitieren.

In Ländern wie den Niederlanden, in denen das Fahrrad bereits seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle im täglichen Verkehr spielt, ist das Interesse an preiswerten E-Bike-Lösungen groß und stetig wachsend. Ein neues Elektrofahrrad kostet hier schnell mehr als 1.500 Euro, während auch der Markt für gebrauchte E-Bikes deutlich angezogen hat.

Kits wie die von Cyplore bieten einen wesentlich günstigeren Einstiegspunkt für all jene, die kein komplett neues Rad anschaffen, aber dennoch den elektrischen Rückenwind im Alltag genießen möchten.

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Crowdfunding erfolgreich und Lieferung für Ende 2026 geplant

Um die Produktion zu finanzieren, startete Cyplore eine Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Der Flex wird zu einem Preis von 512 Euro angeboten, während der One 665 Euro kostet. Das Spendenziel wurde bereits erreicht, was bedeutet, dass die Produktion gesichert ist und die Kits tatsächlich ausgeliefert werden sollen. Die ersten Exemplare werden für November 2026 erwartet.

Dass das Ziel so schnell erreicht wurde, deutet auf einen klaren Bedarf im Markt hin. Crowdfunding-Plattformen werden von Startups in der Fahrradindustrie immer häufiger genutzt, um Produkte zu testen und Early Adopters zu binden, bevor der reguläre Verkauf startet.

Cyplore scheint mit seinem leichten und diskreten Ansatz ein Segment anzusprechen, das andere Anbieter noch nicht vollständig besetzt haben. Ob die Kits nach der Auslieferung auch im Alltag den Erwartungen entsprechen, müssen erste Nutzererfahrungen zeigen, doch die initiale Marktreaktion ist als positiv zu bewerten.

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