Formel 1 Circuit Zandvoort doch wieder im FIA-Kalender nach 2026 ZANDVOORT, NETHERLANDS - AUGUST 25: Max Verstappen of the Netherlands driving the (1) Oracle Red Bull Racing RB20 leads Lando Norris of Great Britain driving the (4) McLaren MCL38 Mercedes at the start during the F1 Grand Prix of Netherlands at Circuit Zandvoort on August 25, 2024 in Zandvoort, Netherlands. (Photo by Bryn Lennon - Formula 1/Formula 1 via Getty Images) Von A. Schenk 14. Februar 2026 F1-News Formel 1 Zandvoort Zandvoort ab 2027 möglicherweise neuer fester Austragungsort der FIA Formel E. Angesichts des bevorstehenden Abschieds der Formel 1 aus Zandvoort nach diesem Jahr blickt die Rennstrecken-Organisation bereits in die Zukunft. Eine mögliche Lücke im Kalender könnte nämlich durch die Formel E gefüllt werden. Die elektrische Rennserie führt derzeit ernsthafte Gespräche mit den Streckenbetreibern, um Zandvoort ab 2027 in den Kalender aufzunehmen. Dies bestätigte Formel E-CEO Jeff Dodds in mehreren Medienrunden. Lies auch: Geleakter Funkspruch enthüllt Verzweiflung bei Max Verstappen und Red Bull „Ein schöner Ausweg“ Dodds ließ wissen, dass er kürzlich beim Formel 1-Rennen in Zandvoort vor Ort war. Obwohl er als Zuschauer kam, führte er dort ausführliche Gespräche mit der Streckenleitung. „Ich liebe diese Strecke. Um ehrlich zu sein, ist sie für die Formel 1 ein wenig klein, aber sie könnte perfekt für die Gen4-Autos sein – nicht nur die Strecke selbst, sondern auch die Infrastruktur“, so Dodds. Das Gen4-Auto, das 2027 eingeführt wird, verfügt über 600 kW (mehr als 815 PS) und erreichte bei Tests bereits Geschwindigkeiten von bis zu 338 km/h. Damit liegt das Tempo auf dem Niveau der Formel 2 und übersteigt die Anforderungen einiger aktueller Formel E-Stadtkurse. Laut Dodds ist Zandvoort hervorragend für die Elektro-Serie geeignet. Die Lage an der Küste, nur 30 bis 40 Minuten vom Flughafen Schiphol entfernt, sei ideal für internationale Besucher. Zudem seien die Niederlande ein Motorsportland par excellence, mit Fans von Max Verstappen und auch dem ehemaligen Formel E-Weltmeister Nyck de Vries. „Sie sind loyale Motorsportfans. Sie lieben den Rennsport dort“, sagte Dodds. Die Besitzer von Zandvoort, unter der Leitung von Prinz Bernhard von Oranje und Geschäftspartner Menno de Jong, zeigen sich ebenfalls positiv. Sie besuchten Anfang des Jahres das Formel E-Rennen in Berlin und sprachen dort mit der Organisation. Artikel geht weiter unter dem Bild. Robert van Overdijk, Direktor der Rennstrecke, war ebenfalls in diese Gespräche involviert. Dodds ist zudem nicht auf ein einmaliges Gastspiel aus, im Gegenteil: Er hofft auf eine langfristige Zusammenarbeit. „Wir sehen darin einen potenziellen Fixpunkt in unserem Kalender, da es für uns alle Voraussetzungen erfüllt“, erklärte er. „Wenn ich 50/50 sage, ist das ein schöner Ausweg“, sagte er mit einem Augenzwinkern über die prozentuale Wahrscheinlichkeit einer Umsetzung. Nyck de Vries selbst zeigt sich begeistert von einem möglichen Heimspiel. „Natürlich würde ich ein niederländisches Rennen im Kalender sehr begrüßen. Ich bin in meiner Karriere eigentlich kaum in den Niederlanden Rennen gefahren“, sagte er lachend. „Also ja, ich fände es toll, wenn Zandvoort in den Kalender rückt.“ Die Chance, dass Zandvoort ab 2027 die neue Heimat der Formel E wird, scheint damit immer größer zu werden. Lies auch: FIA untersucht Grid-Strafe gegen Mercedes: Urteil gefallen Lies auch: FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Geleakter Funkspruch enthüllt Verzweiflung bei Max Verstappen und Red Bull Formel 1 FIA untersucht Grid-Strafe gegen Mercedes: Urteil gefallen Formel 1 FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere Formel 1 Mysteriöses Problem bei Red Bull: Droht beim China-GP ein Debakel? Formel 1 Adrian Newey unter Verdacht: Manipulationsversuch gegenüber der FIA? Formel 1 Red Bull liefert beunruhigende Diagnose nach Hadjar-Ausfall