Formel 1 Christian Horner vor historischer Aufgabe: Umbruch bei Red Bull Racing zwingt Teamchef zu neuen Wegen Von A. Schenk 24. März 2026 Christian Horner F1-News Formel 1 Red Bull Christian Horner steht vor einer brisanten Entscheidung bei einer möglichen Rückkehr in die Formel 1. Der ehemalige Red Bull-Teamchef, der das Team 2025 nach einer Abfindung von umgerechnet rund 60 Millionen Euro verließ, kann nicht einfach einsteigen, ohne Zugeständnisse zu machen, die er in zwanzig Jahren bei Red Bull nie eingehen musste. Der Brite wird mit mehreren Teams in Verbindung gebracht. So soll er an einer Rolle bei Alpine interessiert sein und wird zudem als Nachfolger von Adrian Newey bei Aston Martin gehandelt. Die konkretste Option bietet sich derzeit bei Audi, wo Jonathan Wheatley kürzlich aus persönlichen Gründen ausschied. Dennoch bringt eine Funktion bei Audi ein entscheidendes Hindernis mit sich. Das Team operiert größtenteils von Hinwil in der Schweiz aus. Das bedeutet, dass ein Teamchef dort regelmäßig präsent sein muss. Für Christian Horner wäre das eine gewaltige Umstellung, da er seine gesamte Karriere bei Red Bull von Milton Keynes im Vereinigten Königreich aus arbeitete und auch in dieser Gegend mit seiner Frau Geri Halliwell lebt. Lies auch: F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“ Horner trifft keine voreiligen Entscheidungen Ein Umzug oder das Pendeln in die Schweiz ist kein kleiner Schritt. Audi und zuvor Sauber hatten aufgrund des Standorts schon öfter Schwierigkeiten, Personal zu gewinnen. Horner müsste seine Arbeitsbasis drastisch verändern. Etwas, das er zuvor nie tun musste. „Es endete bei Red Bull nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte“, sagt Horner. „Ich werde nicht für irgendetwas zurückkehren. Ich komme nur für ein Projekt zurück, das gewinnen kann.“ Damit macht er deutlich, dass Ehrgeiz nach wie vor eine große Rolle in seinen Zukunftsplänen spielt. Zudem stellt er klare Bedingungen für ein eventuelles Comeback. „Ich möchte ein Partner sein und nicht nur ein Angestellter“, so Horner. Diese Aussage zeigt, dass er Einfluss und Kontrolle behalten möchte, etwas, das er bei Red Bull jahrelang innehatte. Obwohl er angibt, dass er den Sport vermisst, trifft er keine voreiligen Entscheidungen. „Ich habe keine Eile“, sagt er. Das bedeutet, dass Teams, die ihn verpflichten wollen, nicht nur ein konkurrenzfähiges Projekt bieten, sondern auch seine persönlichen Anforderungen erfüllen müssen. Wenn er zurückkehrt, wird dies nur unter den richtigen Umständen geschehen. Im Fall von Audi bedeutet das möglicherweise ein Leben, das sich teilweise in der Schweiz abspielt, was ein komplett neues Kapitel in seiner Karriere markieren würde. Lies auch: Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“ Lies auch: Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“ Formel 1 Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“ Formel 1 Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter Formel 1 Kimi Antonelli schreibt Geschichte mit 200.000-Dollar-Wahnsinnskauf Formel 1 Bizarre Begründung: Adrian Newey lehnte F1-Fahrer wegen zu langem Oberkörper ab Formel 1 Exodus bei Red Bull: Diese Mitarbeiter haben das Team in den letzten fünf Jahren verlassen