Formel 1

Adrian Newey verhindert F1-Rückkehr von Christian Horner

Adrian Newey verhindert F1-Rückkehr von Christian Horner
Aston Martin managing technical partner Adrian Newey during the preview day at the Circuit de Monaco, Monte Carlo. Picture date: Thursday May 22, 2025. (Photo by David Davies/PA Images via Getty Images)

Auf der Suche nach einem neuen Teamchef blockierte Adrian Newey die Verpflichtung von Christian Horner.

Aston Martin befindet sich mitten in einem Machtkampf an der Spitze, wobei Lawrence Stroll mehrere Optionen für die Rolle des Teamchefs offen hält. Während Adrian Newey eine klare Vorferenz hat, scheint sich der Teameigentümer noch nicht endgültig festgelegt zu haben.

Der Name, der intern die meiste Unterstützung erfährt, ist Jonathan Wheatley. Der aktuelle Audi-Teamchef gilt als idealer Kandidat, um die operative Leitung des Rennstalls zu übernehmen, damit sich Newey voll und ganz auf die technischen Probleme des AMR26 konzentrieren kann.

Diese technischen Probleme sind beim ambitionierten Team aus Silverstone momentan erheblich, wobei mangelnder Grip und eine unzuverlässige Honda-Power-Unit die grössten Schwachstellen darstellen.

Newey sieht in Wheatley eine logische und praktikable Lösung. Die beiden kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Red Bull in- und auswendig, zudem besteht gegenseitiges Vertrauen. Bei Christian Horner sieht das anders aus.

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Verhältnis zwischen Horner und Newey soll wiederhergestellt sein

Obwohl Stroll diese Woche auch mit Horner gesprochen hat, ist Newey wenig begeistert von der Aussicht auf eine erneute Zusammenarbeit. Trotz der Tatsache, dass sich ihr Verhältnis seit dem Abschied bei Red Bull ein Stück weit normalisiert hat, soll Newey intern deutlich gemacht haben, dass er kein Befürworter einer Wiedervereinigung ist.

Das stellt Stroll vor ein Dilemma. Einerseits ist Horner ein bewährter Anführer mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz, andererseits möchte er seinen Stardesigner bei Laune halten und für Stabilität im Team sorgen. Wheatley scheint hierbei der goldene Mittelweg zu sein.

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Dennoch ist eine schnelle Lösung nicht garantiert. Wheatley hat noch keinen Vertrag unterschrieben und Audi könnte ihn möglicherweise zu einem langen „Gardening Leave“ verpflichten. In diesem Fall müsste Aston Martin bis 2027 warten, wodurch Newey vorerst in seiner Doppelrolle bleiben würde.

Unterdessen hat Horner die Tür zu Aston Martin noch nicht vollständig zugeschlagen. Sollte der Deal mit Wheatley scheitern oder zu lange dauern, könnte sein Name erneut konkret auf den Tisch kommen.

Für Aston Martin ist es eine entscheidende Phase. Die Weichenstellungen, die jetzt vorgenommen werden, bestimmen nicht nur, wer das Team führen wird, sondern auch, ob das Projekt rund um Newey und Honda noch in die Erfolgsspur gebracht werden kann.

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