Formel 1

550 Meter lange Giganten-Kurve: Vorbereitungen für F1-Premiere im September laufen auf Hochtouren

550 Meter lange Giganten-Kurve: Vorbereitungen für F1-Premiere im September laufen auf Hochtouren

Bau des neuen Madrid-Kurses schreitet voran: Formule 1-Debüt für September 2026 im Visier

Der 5,4 Kilometer lange Stadtkurs soll das neue Zuhause des Großen Preises von Spanien werden, nachdem im Jahr 2024 eine langfristige Vereinbarung mit der Formel 1 unterzeichnet wurde.

Auffallend ist, dass Spanien damit zwei Rennen im Kalender haben wird, da auch der Circuit de Barcelona-Catalunya vorerst erhalten bleibt. Madrid ist derzeit als das 14. Saisonrennen geplant, was die Bedeutung des Projekts weiter unterstreicht.

Obwohl der Bau noch in vollem Gange ist, wurde kürzlich ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die Organisatoren gaben bekannt, dass mit der Asphaltierung von Kurve 12 begonnen wurde, die besser bekannt ist als La Monumental.

Diese Kurve soll zu einem der spektakulärsten Abschnitte im gesamten Kalender werden. Laut offizieller Beschreibung handelt es sich um eine außergewöhnliche Konstruktion, wie die Organisation bestätigt.

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Präzision auf Millimeter-Niveau war erforderlich

„Die Kurve ist 550 Meter lang, halbkreisförmig und weist eine Neigung von stolzen 24 Prozent auf.“

Damit handelt es sich um die längste Steilkurve im F1-Kalender. Die Fahrer werden dort voraussichtlich etwa sechs Sekunden verbringen, während der Höhenunterschied bis zu zehn Meter betragen kann. Der Bau dieser Kurve stellt zudem technisch eine große Herausforderung dar. Die Organisation erklärt dazu:

„Die Asphaltierung der ersten Tragschicht von Kurve 12 war eine der komplexesten Aufgaben des gesamten Projekts.“

Aufgrund des Neigungswinkels und der Geometrie war Präzision auf Millimeter-Niveau erforderlich. Daher wurden zwei hochmoderne Asphaltiermaschinen eingesetzt, die vollständig synchron arbeiteten, um eine gleichmäßige und durchgehende Asphaltschicht zu garantieren. Auch die Dimensionen des Projekts sind beachtlich.

„Die Ausmaße von Kurve 12 erforderten mehr als 1800 Kubikmeter Asphalt“, so die Organisatoren.

Dies entspricht einer Menge, mit der man das Spielfeld des Santiago-Bernabéu-Stadions komplett mit einer 25 Zentimeter dicken Schicht bedecken könnte.

Die Arbeiten beschränken sich nicht nur auf diese ikonische Kurve. Auch der Rest der Strecke in der Region Valdebebas wird derzeit asphaltiert. Gemäß der Planung erfolgt dies in Phasen, wobei die nächste Asphaltschicht im April aufgetragen wird.

Darüber hinaus schreitet auch der Bau der Gebäude stetig voran. Die Organisation meldet, dass die Strukturen der Boxen und Teamgebäude kontinuierlich Form annehmen, was darauf hindeutet, dass das Projekt für das erste Rennen voll im Zeitplan liegt.

Mit diesen Entwicklungen scheint sich Madrid ernsthaft auf sein Debüt in der Formel 1 vorzubereiten, und zwar mit einer Strecke, die sowohl technisch als auch optisch zu den markantesten im Kalender gehören soll.

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